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AW: Überregionales Frauen-TT in Bayern
Wenn man die Tiefe der Ligenstruktur verkleinert bekommt man auch das Problem von krassen Klassenunterschieden. Teilweise sieht man das (zumindest bei uns im Bezirk Mittelrhein / WTTV) jetzt schon also wenn ich mir anschaue wie hoch die Leistungssprünge zwischen Bezirksklasse, Bezirksliga und Verbandsliga sind... Da haste als Aufsteiger eigentlich keine Chance dich zu behaupten außer du warst sowieso eine Übermannschaft, die absolut nicht in die tiefere Liga gehörte. Andersrum geht man als Absteiger ohne Probleme direkt wieder hoch.
Das mit den Spielgemeinschaften liegt am Loyalitätsgedanken der Frauen. Viele bleiben ihrem Verein einfach treu und da kommt ein Wechsel nicht in Frage. Auch wenn es nur die Spielberechtigung auf dem Papier ist und man auch so Vereinsmitglied sein kann ohne Spielberechtigung, das wird einfach nicht so wahrgenommen. Auch von den Herren nicht, da verknüpfen viele die Spielberechtigung mit der Vereinszugehörigkeit.
Da kann man ein gesellschaftliches Umdenken anstoßen, das die Spielberechtigung von der Vereinszugehörigkeit löst - was bestimmt nicht so einfach ist - oder man erlaubt einfach Spielgemeinschaften, was letztendlich nur eine Frage der korrekten Meldung in click-tt ist.
(in manchen Landesverbänden sind Spielgemeinschaften ja auch erlaubt)
Die Sollstärke der Ligen zu verringern finde ich vor allem für die Klassen auf Bezirksebene eine gute Option, dadurch verkürzt man Fahrtzeiten und gibt mehr Flexibilität bei der Terminfindung (wie viele Mannschaften haben Probleme vier Spielerinnen an den Tisch zu kriegen...) - da können sich die Frauen, die Tischtennis als reines Hobby sehen, auch mal ein Wochenende freinehmen.
Zehnerstaffeln bei den Herren auf Kreisebene fände ich btw auch nicht schlecht. Hat alles Vor- und Nachteile.
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Sriver Killer: Du bist auch so ne Krösierung.... 
Kreismeister 2016
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