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AW: Ballkontaktzeit mit dem Belag?
Konsens besteht sicher darin, dass Nervenimpulse zur Übertagung signifikant Zeit benötigen und diese für die Strecke zum Gehirn und dann zur Hand länger ist als die typische Ballkontaktzeit.
Ergo muss alles etwas im Voraus berechnet werden und basiert auch immer auf zeitlich etwas zurückliegenden sensorischen Informationen.
Sensorische Informationen der Hand oder des Auges aus der Ballkontaktphase gehen also sicher nicht mehr in die Koordination des Bewegungsablaufes innerhalb dieser Phase ein.
Ich finde es ziemlich absurd, dass so etwas überhaupt als Idee aufkommt. Wofür soll das denn als Argument dienen?
Es ist natürlich dennoch möglich, die Flugbahn des Balles und die zu erwartende Kontaktphase aus den etwas zurückliegenden sensorischen Informationen recht genau zu bestimmen und die Schlagbewegung individuell auf diese abzustimmen. Auf unvorhersehbare Ereignisse, etwa einen Kantenball, lässt sich ab bestimmten Fluggeschwindigkeiten aber natürlich nicht mehr reagieren.
Die Information aus der Ballkontaktphase ist auch nicht verloren (war das die Idee?), die erreicht dann natürlich auch das Gehirn und kann verarbeitet werden, z.B. um die Schlagbewegung der nächsten Schläge zu verfeinern.
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