Zitat:
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Zitat von pibach
Ebenso lassen sich von erfahrenen Spielern paar Prozent Unterschiede in der Kontaktzeit wahrnehmen, also Bruchteile einer Millisekunde.
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Sind wir jetzt also schon bei etwa 0.01 ms angekommen?? Und der Beleg fehlt mal wieder.
Schon mal daran gedacht, vielleicht schlicht einer Illusion zu unterliegen?
Wie jetzt auch schon von anderen wiederholt wurde, erhält die Wahrnehmung jede Menge andere und
makroskopische Rückmeldungen über das Schlägerverhalten (Schlagweite, Spin, Absprungwinkel). Alle vom Gehirn (und weitgehend auch von Aussenstehenden) zu erfassen.
Auch die zeitversetzten Nachstellschrauben sind im Makroskopischen angesiedelt und leicht nachzusteuern (Schlaghärte, Anstellwinkel, Distanzen).
Eine Variation der Millisekunde Kontakzeit ist dagegen vergleichsweise im Mikrokosmos angesiedelt und kann in diesem "Rauschteppich" schlicht untergehen.
Vielleicht glaubst Du nur, es wären geringe Variationen in der Kontaktzeit, die Du spürst -- in Wirklichkeit sind es aber die (gößeren) Änderungen in den anderen Eigenschaften.
Wie ist es damit: Es wird immer davon geredet, eine Kontaktzeit zu "spüren". Was "spürt" man davon aber im wahrsten Sinne des Wortes? Eine Schwingung im Griff, ja, aber eine Zeitspanne hat für gewöhnlich einen Anfang und ein Ende. Den Anfang konnten wir als Einsetzen einer akustischen Schwingung gut erkennen. Aber: Das Ende dieser Kontaktzeitspanne zu spüren dürfte fast unmöglich sein, denn wie man in allen Audioaufnahmen sieht, schwingt das Holz/der Komplettschläger munter dutzende Millisekunden weiter.
Das
Ende der Kontaktzeit - geschweigedenn Variationen davon im Bruchteil von Millisekunden - kann vermutlich gar nicht über das "Gespür" detektiert werden, weil es schlicht im weiterschwingenden Holz untergeht.
Da Du die Spürbarkeit der Kontaktezeit zunehmend ins Unbewusste verschiebst, könnte sie vielleicht auch so weit vom echten Bewusstsein entfernt sein, daß sie eine reine Illusion ist!