Zitat:
Zitat von Ovtcharov-Fan
http://www.handelsblatt.com/politik/.../20039686.html
Deutschland wirbt nach Ansicht von FDP-Chef Christian Lindner nicht offensiv genug um Fachkräfte und Forscher aus dem Ausland. Auch wegen seines leistungsfeindlichen Klimas sei Deutschland nicht attraktiv genug.
Ein mMn guter Ansatz, hoffe das sich am Status Quo diesbezüglich etwas ändert.
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Ich sehe das etwas anders:
Wir werden demografisch zwar bis 2040 ca. 6 Mio Arbeitskräfte verlieren, gleichzeitig fallen aber durch die neue Industrie einige Millionen weg.
Dazu haben wir ca. 5 Mio Menschen in Arbeitslosigkeit und peörekärer Beschäftigung. Noch einige dazu im Billigsektor.
Dazu will doch überhaupt niemand vernünftiges noch kommen. Wenn, dann bringen uns "High-Potentials" weiter, aber die Bezahlung ist hier im Angestelltenverhältnis so besch..., dass da kein vernünftiger zu uns will.
Zuwanderer müssen intellektuell und kulturell zu und passen.
Ich wäre eher dafür die neu dazu gewonnene Produktivität gerechter zu verteilen.
Ein Punkt ist hier die Erbschaftssteuer. Wer mit seinen Händen nichts erarbeitet hat kann ruhig 50% zahlen. Konstrukte wie bei Aldi mit ihrer Stiftung, wo kaum Erbschaftssteuer anfällt, obwohl das Unternehmen an die 50 Mrd. wert ist, das ist ein Problem.
In Deutschland werden in den nächsten Jahren mehrere hundert Milliarden, manche sprechen von bis zu einer Billion , Vermögen vererbt.
Da mit 50% zuzugreifen wäre das Fairste.
Dann wäre auch die Rente solange gesichert bis zum Wegsterben der geburtenstarken Jahrgänge.
In der WAZ war zuletzt ein Artikel darüber, dass die Speditionen kaum vernünftiges Personal finden.
Wie auch?
Vor 40 Jahren wurde dieser Beruf weit überdurchschnittlich bezahlt, heute kratzt man am Mindestlohn.
Wer ist denn so dämlich und setzt sich für 1.800 Brutto auf den Bock?
Und jeder Zuwanderer, der sich da am Anfang veräppeln lässt merkt schnell, dass das Leben hier doch um einiges teurer als in der Heimat ist.