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Zitat von AlexM
Die Spieler, die trotz Plastik in der Lage sind, viel Speed und Spin zu erzeugen, bleiben im Vorteil (war mit Zelluloid auch schon so und ist das überlebensnotwendige Ziel der Pros)
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Genau. Grundsätzlich ändert sich nix, aber die Erzeugung der Rotation wird etwas schwieriger. Da
sollen neue Beläge helfen. Im Profibereich gehts aber erstmal grad so weiter mit "uralten" Belägen wie tenergy und Hurricane.
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Zitat von AlexM
Plastik benachteiligt Spieler, die deutlich von einer großen Spin/Schnittvarianz leben (defensive Materialspieler)
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Es ist Geschmackssache. Ein befreundeter Abwehrer begrüßt die Plastikbälle, weil sie ihm mehr Zeit verschaffen. Schnitt hat der auch mit Plastik noch so viel, dass kaum jemand einen zweiten oder dritten Ball nachzieht.
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Zitat von AlexM
Mein Fazit:
Das gewählte Spielsystem wird eher unwesentlich durch den Plastikball bestimmt. Vielmehr sind es die eigenen Erfahrungen, Vorlieben und Möglichkeiten, die das zukünftige Spielsystem und die Materialwahl beeinflussen. Bisher bewährte Belagserien (Tenergy, Evo etc.) bleiben erfolgreich.
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So ist das überall dort zu beobachten, wo schon länger mit Plastik gespielt wird. Bei uns hat niemand sein Material
wegen der Plastikbälle verändert, nicht in der Kreisklasse, nicht in der Regionalliga und nirgends dazwischen.
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Zitat von AlexM
Ein "alter Sinus" dürfte den meisten neuen Tempo orientierten Tensoren hinsichtlich Präzision, Ballankopplung und Spinmöglichkeiten unterlegen sein.
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Natürlich. Wenn der gegnerische Topspin so leer ist, dass man ihn abschießen kann, ist es relativ egal womit. Aber schon wenn man selbst Topspin spielen möchte, ist man im Nachteil.
Wie das bei einem Konter-/Schuss-Spiel mit Rollaufschlägen aussieht will ich nicht beurteilen, aber auf einen Ball der weniger Spin annimmt mit einem Belag zu reagieren, der weniger Spin erzeugt, scheint mir eine an zwei Enden brennende Kerze zu sein.