Hi an alle TT-Fans
Ich halte 4er-Mannschaften im Herrenbereich für schlechter als 6er.
Begründung:
Bei 6er-Mannschaften steht der Team-Gedanke eher im Vordergrund. Und das finde ich ganz wichtig in einer Individualsportart.
Bei 4er-Mannschaften spielt ein einzelner Spieler eine viel gewichtegere Rolle, sodaß dessen Spielstärke, sowohl im positiven als auch negativen, das Mannschaftskampfresultat zu stark beeinflusst.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung kann heute den Ausschlag geben gegen eine Mannschaft mit einem "Star".
ZB. haben wir in der Bezirksliga gegen Kalthof mit Leszek Gardas zweimal gewonnen, obwohl Leszek überragend war. Auch kann man dann mal einen etwas schlechteren Spieler, oder den Einsatz eines Jugendspielers, viel besser wettmachen.
Darüberninaus pflegen einige Mannschaften den "Apres-TT", was bei 4er-Mannschaften deutlich erschwert würde.
Der stärkere Teamgedanke fördert indirekt den Vereinsgedanken!
Zum Thema "Spieldauer zu kurz":
Falls die Spieldauer durch die 11er-Sätze wirklich deutlich geringer wäre, was ich ernsthaft bezweifel, hätte ich folgenden Vorschlag zu machen:
Am Ende nicht nur ein Doppel, sondern, so wie bei Spielbeginn ebenfalls DREI DOPPEL.
Das hätte zusätzlich den Vorteil, daß die Wahrscheinlichkeit, daß Brett 6 beide Einzel bestreitet, EXTREM zunimmt. Bei einem Resultat von 10:5, was einem 9:4 heute entspricht, macht Brett 6 das letzte Einzel.
Außerdem würde durch mehr Doppel, 1/3 anstatt 1/4 aller Punkte, der Team-Gedanke zusätzlich gefördert. ALLE Spieler könnten bis zu vier Matches machen.
Gruß Peter