Ich denke die größte Herrausforderung für die Automobilindustrie ist nicht e-Motor oder Verbrennungsmotor, sondern die vollkommen neuen Mobilitätskonzepte, die mit dem autonomen Fahren möglich werden. Die Anzahl an Fahrzeugen, die noch von individuellen Personen gekauft werden, wird dramatisch einbrechen.
Wenn man sich überlegt, dass ein Auto eigentlich 80-90% seiner Zeit rumsteht, dann läßt das viel Optimierung zu. Als Statussymbol wird es ein paar wenige geben, die da eine Ausnahme machen, aber für die gibt es dann separate Rennstrecken, wo sie sich austoben können (Benzingeruch und Lautstärke inkl.)
Bedeutet aber für die Automobilhersteller, dass das klassische Geschäftsmodell mit Filialen, Vertrieb und Werkstätten sich rasch verändern muss. Da traue ich manchem der großen auch zu, dass sie den Zug verpassen und dann ins schlingern geraten.
Die meisten Arbeitsplätze wird dieser Umschwung aber bei der Zulieferindustrie und den Werkstätten kosten. Hier werden einige Firmen verschwinden.
Das ist wie der Umstieg von der Kutsche zum Auto. Peitschen werden nur noch anderweitig gebraucht...

Aber eben nicht mehr so viele.
In den Innenstädten wird der Verkehr dadurch u.U. auch besser, weil die "Einzelfahrer" verschwinden. Durch autonomes Fahren kann der Individualismus erhalten bleiben zu fahren wann und wohin man möchte, gleichzeitig können Fahrten mit mehreren Personen pro Fahrzeug optimiert werden.
Bzgl. Batterien sollte noch erwähnt werden, dass es nicht nur Akkus gibt, um Energie zu speichern. Bzgl. Speichermedien ist die Forschung noch am Anfang, da wird sich der Innovationszyklus sicherlich noch etwas beschleunigen.