Das Spiel auf 24 Minuten ist meiner Meinung nach maßgeschneidert für einen Teamwettbewerb wie die T2. Nur hier führt es zu den möglichen spannenden Momenten.
Der Aufwand ist für den Amateurbereich allerdings zu groß. Es muss die Spielzeit überwacht werden, Spielunterbrechungen abgezogen (die Zeit angehalten) werden, die Zeit für den Aufschlag kontrolliert werden, mit mehreren Bällen (Ballholern und -gebern) gespielt werden.
Der Grund für die"Kill-Zone" ist, dass noch wenigstens ein "halber Satz" gespielt wrrden soll, wenn wenig Zeit auf der Uhr verbleibt. Man ist bei der T2 davon ausgegangen, dass ein Satz mit höchstens zwei Minuten Restzeit zu so unschönen Ergebnissen wie 1:0 oder 2:1 etc. führen kann. Bei mehr als zwei Minuten soll ein halbwegs "vernüftiger Satz" möglich sein. Dieser endet dann mit dem "Gong". Ein mögliches Unentschieden wird dann mit einem Schlusspunkt beendet. Hier kam es während der ersten beiden Runden bei der T2 auch noch zu Unstimmigkeiten.
Zum Thema Abwehr gegen Abgriff: WU Yang hat hier gut gezeigt, dass Abwehr kein Nachteil sein muss, sogar von Vorteil sein kann. Sie hatte hohe Gewinne und gegen starke Gegner nur wenige Sätze abgegeben. Nun kann man Wu als Ausnahme bezeichnen, aber so wie einige Spieler fast immer hoch gegen Abwehrer gewinnen, so gibt es auch immer welche, bei eenen es genau anders herum aussieht.
Zum Thema Zeitspiel: Eine Verzögerung durch die Spieler ist natürlich möglich, lasst aber bei einer konsequenten Einhaltung der Zeitregel für den Aufschlag nur geringen Spielraum. Hier müsste bei der T2 ähnlich wie bei der UTT in Indien hantiert werden (10 Sekunden Zeit, sonst gibt es direkt einen Punkt Abzug - KIM Song-I hatte es hier z. B. des öfteren getroffen).
Eine Änderung würde ich mir dennoch für die Zukunft wünschen: Alle Spiele im 6er-Mannschaftssystem werden immer ausgespielt. Damit dauert ein Spiel fast immer drei Stunden und ist so gut planbar.