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AW: Zukunft der Automobil Industrie - Neuordnung auf dem Weltmarkt durch Elektromobil
Noch jubelieren das Bundesumwelt, Bündnis 90 und die Öko-Fraktion über den vermeintlichen Sieg über Diesel & Verbrennungsmotoren. Doch das böse Erwachen wird kommen. Können Bürger sich die Elektroautos nicht leisten, kommt es zu einer Entlassungswelle in der Autoindustrie und den Zulieferbetrieben, werden Pendler nicht entlastet und die Infrastruktur ausgebaut, steigen stattdessen weiterhin im regelmäßigen Turnus ÖPNV- und DB-Gebühren, werden sich die Wähler hoffentlich erinnern, wer ihnen die Suppe eingebrockt und ihr Leben verteuert und sie in ihrer Mobilität beschnitten hat. Das wird dann ein Pyrrhussieg. Ob da wirklich jemand aus dem Öko-Spektrum ernsthaft glaubt, mit diesem Verbot könne man Wahlen gewinnen und es würde ihnen mit einem Kreuzchen gedankt? Man bindet die Kernklientel, doch der Berufspendler und der Transportunternehmer, der auf seinen Diesel angewiesen ist, auch aus Kostengründen, und nicht mehr "dieseln darf" oder teuer nachrüsten muss - den Herstellern wird schon etwas einfallen, wie sie Käufer doch an den Kosten beteiligen können - wird sie dafür nicht auch noch belohnen. Teure E-Transporter werden sich auch auf Lebenshaltungskosten und Lebensmitteltransporte auswirken. Transportkosten werden auf den Discounter und dann auf den Verbraucher umgelegt. Die Post hätte einen Grund, wieder das Porto zu erhöhen. Am Ende mündet das in eine Infrastrukturabgabe, die dann hoffentlich auch die Fahrradfahrer und E-Biker zahlen müssen. Wäre doch eine sinnvolle Alternative zum bald endenden Soli...
Geändert von Red Devil (01.08.2017 um 23:44 Uhr)
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