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AW: Zukunft der Automobil Industrie - Neuordnung auf dem Weltmarkt durch Elektromobil
In wenigen Ausnahmen mag das funktionieren.
In den Großstädten und dann aber auch nur im Innenstadtbereich.
Man hat dort alles in engem Umfeld. Schon in den Randbezirken und weiter sieht es ganz anders aus.
Mit ÖPNV ist es dasselbe. Wer in der City arbeitet und nicht allzuweit weg wohnt kommt ganz gut hin bei normalem 9 to 5 Tag.
Die großen Werke haben auch alle Anbindung.
Das einzige Problem hier ist die massiv steigende Kriminalität im Umfeld der Bahnhöfe.
Im allen anderen Regionen oder bei Schichtarbeit ist man aufs Auto angewiesen.
Sportler im Verein sowieso.
Ich gebe mal ein Beispiel:
Als ich 20 war habe ich eine Lehre in Herdecke/Witten gemacht, 43 KM entfernt. Auto 30 Minuten. Bus und Bahn wären 1 1/2 - 2 Stunden gewesen.
Dazu TT in Dortmund, danach Altena. Nach DO wäre ich nicht pünktlich zum Training gewesen ohne Auto und wäre irgendwann um 24 Uhr Zuhause angekommen
Altena wäre ich festgesessen, da gar kein Bus/Bahn mehr fährt.
Und selbst später, als ich Jahrelang in der Nachbarstadt gespielt habe wäre ich nach dem Training nicht mehr mit ÖPNV nach Hause gekommen.
Samstag und Sonntag zu spielen geht es sowieso nicht ohne Auto.
Ich bin im Übrigen geschäftlich sehr viel in Köln oder DDorf unterwegs und man bekommt schon Parkplätze. Man muss sich halt auskennen.
Wer es nicht weiß, glaubt nicht wieviel Häuser dort in der City eine Tiefgarage haben oder einen Hinterhof. Bei 98% aller Kunden fahre ich so direkt vor die Tür.
Das ist verkehrstechnisch schon ganz gut geplant.
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