In Deutschland ist das doch völlig unproblematisch. Erstmal ist die Urbanisierungsquote kaum steigend. Von 2005 bis 2015 lediglich von 73,4% auf 75,3%,
Quelle. Auch absolut ist diese Quote nicht besonders hoch. Dann verteilt sich das in Deutschland auf viele Ballungsräume. Problematisch ist diese leichte Verstädterung auch nicht, sondern tendenziell durchaus positiv für Wirtschaft, Umwelt und Lebensqualität. Insbesondere der in Zukunft am schnellsten wachsenende Ballungsraum, Berlin, hat wegen riesen Flächenkapazitäten gar kein "Problem".
Wie auch immer ist eine Steuerung durch Subvention über Fahrkostenerstattung nicht der richtige Weg.
Neben diesen Anreizen ist die Hauptursache wohl die steigende Zuwanderung. Zuzügler gehen natürlich vorzugsweise in Städte, während die übrigen Bevölkerung wegen niedriger Geburtenrate schrumpft und überaltert.
Hier noch die Entwicklung/Prognose 2010-2030 (
Quelle):
Das heißt, die Migration konzentriert sich gar nicht in den Millionenstädten, sondern drumherum. Während dünn besiedelte Gebiete fernab der Wirtschaftszentren weiter an Bevölkerung verlieren.
Zunehmender Pendelverkehr wird also für die Ballungsräume weiter problematisch.