Zitat:
Zitat von Noppenzar
Versorger investieren auch in Stationen. Das lohnt sich bisher dank importiertem Atomstrom und Braunkohle. Wird EEG weiter ausgebaut müssen sie dort auch für Amortisation sorgen. RWE und Stadtwerke sind staatlich und sollen schön Dividende bzw. Gewinne an die öffentlichen Träger abführen.
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Nicht zu vergessen, dass der Strompreis in zunehmendem Umfang auch durch Netzentgelte bestimmt wird, die nicht an die Stromproduzenten (EON, RWE, EnBW, Vattenfall) sondern an die Netzbetreiber (Tennet, 50Hz, Amprion, TransnetBW) gehen. Ist natürlich kein Zufall, dass aus 4 alten Energiekonzernen auch wieder genau 4 Erzeuger und 4 Netzbetreiber wurden, die natürlich gar nix miteinander zu tun haben
Wenn aber hier wunderbare Grafiken über den Preisverfall an der Strombörse vorgelegt und daraus Prognosen auf fallende Strompreise abgeleitet werden, sollte nicht vernachlässigt werden, dass der Ausbau der Ladestruktur einen massiven Ausbau der Netze erfordert. Windstrom von der Küste muss ja schließlich irgendwie an der Laternendose ankommen und auch noch irgendwo gepuffert werden.
Alle diese Kosten werden staatlich reguliert auf die Strompreise draufgehauen. Die Netzbetreiber sind in der absoluten Luxussituation, dass sie die Ausbaukosten garantiert und risikofrei erstattet bekommen. Und Verbraucher haben die A...Karte, da für diesen Anteil der Stromkosten ein Versorgerwechsel gleich gar nichts bringt, da der Wohnort ja im gleichen Netz bleibt.
Und dieser teil der Energiekosten wird durch den Ausbau der Ladestruktur ganz bestimmt nicht billiger