Solange Verbrenner gebaut werden, was leider noch mehr als wenige Jahre sein wird, werden sie noch genau das Wert sein was sie in der Anschaffung kosten und das wird nie unter Herstellungskosten plus Gewinn liegen
Du schreibst aus meiner Sicht viel Richtiges, nur leider zu viel Theoretisches.
Als langjähriger Betreiber einer PV-Anlage, kann ich dir versichern, dass Du mit hausüblichen PV-Anlagen unter 10 kW/p in den Monaten zwischen Oktober und März nicht wirklich oft ein E-Auto tagsüber "betankt" kriegst.
Ältere PV-Anlagenbetreiber, die ihre Anlage schon 10 oder mehr Jahre betreiben, werden bis zum 20sten Jahr 'nen Teufel tun, aber garantiert nicht ein E-Auto damit "betanken". Jedenfalls dann nicht, wenn sie noch eine Latte am Zaun haben. Liegt einfach daran, dass deren Einspeisevergütung über dem Preis für die eingekauften kW/h liegt. Teils bei 50 Cent für die kW/h. "Betanken" sie ihren E-Karren damit, rechnet sich ihre PV-Anlage nicht mehr.
Dass für den Eigenverbrauch, sei's fürs E-Auto oder den Haushalt, von den Anlagenbetreibern Umsatzsteuern abzuführen sind, fange ich erst gar nicht an
IHMO täten beide Seiten gut daran nichts überzustrapazieren. Das E-Auto wird sich ausbreiten und Verbrenner werden in der westlichen Welt weniger. Dass es politisch unterstützt werden muss, damit die Autoindustrie sich bewegt, sollte klar sein. Nur übers Knie kann man das auch nicht brechen und erzwingen. Ich möchte, dass sich junge und nicht so gut verdienende Leute auch 2030 noch das Autofahren leisten können. Viele von ihnen brauchen es zudem. Ohne einen recht günstigen Gebrauchtwagenmarkt, werden diese Leute aber abgehängt. Diesen günstigen Gebrauchtwagenmarkt sehe ich bei E-Autos aber noch lange nicht. Für 2000€ kriegt man einen Benziner, der brauchbar und keine echte Umweltsau ist. Gibt genug Menschen, die darauf angewiesen sind.
...und so ein Zoe rechnet sich leider nicht bzw nur in ganz spezifischen, aber leider meist praxisfernen Spezialfällen, sonst stände der hier vor der Tür. Da kannste ruhig noch 10 schlaue Grafiken, die das Gegenteil behaupten hier verlinken
Sorry für den Rückfall, aber das Thema interessiert mich halt wirklich.
Lieber Pibach, dir als Berliner empfehle ich einen E-Roller der Marke UNU mit Sitz in Berlin. Nettes, kleines Teil. Dass der sich rechnet, kannste je nach Ausführung nicht unbedingt erwarten, aber er bringt einen von a nach b und das ohne Geknatter und Gestinke. Den/die Akku(s ) kannste rausnehmen und in der Wohnung oder im Büro laden. Ein Akku bringt dich ca 50 km weit und mit max zwei Akkus ist das Dingen erhältlich. Keine Parkplatzprobleme , ideal für kleinere Einkäufe und die Stadtfahrten. Spaß macht das Dingen auch