Die Leute die da arbeiten haben zum einen Atemschutzvorschriften, zum anderen sind sie sich meistens voll und ganz bewusst worauf sie sich einlassen, wenn sie in der Branche ihre Ausbildung absolvieren.
Gerade bei dem Wort "dieselbetriebene Motoren" sind wir aber ja eh wieder bei etwas, was zum einen bei Maschinen nicht mehr der aktuellste Stand ist, und zum anderen nur noch sehr marginal zutrifft, wenn ich mich nicht täusche?
Zur Sprache:
Ich bin keiner dieser Puristen, die fordern, dass mündliche Sprache sich dem Duden anzupassen hat. In Deutschland ist es ja eh andersrum - der Duden beschreibt den Sprachgebrauch.
Da ich unter anderem aber auch Linguistik (nein, das hat nichts mit deutscher Rechtschreibung und Grammatik zu tun) studiere, weiß ich halt, dass Kommunikation auch fehlschlagen kann - oder ganz bewusst bestimmte Formulierungen als Beleidigungen verwendet werden. Kontext ist da ein ganz wichtiger Faktor.
Wenn Abwehrtitan zu Igel "Arschloch

" sagt, dann wissen beide wie das gemeint ist.
Wenn ich aber mit Jaskula in ner Kneipe sitz, daneben ein paar Türken, und ich fang an laut drüber zu reden, dass die Kanaken (nicht die Neukaledonier

) sich endlich mal hier in Deutschland hintenanzustellen haben, übe ich natürlich erstmal mein Recht auf Meinungsfreiheit aus. Aber gleichzeitig gehe ich das Risiko eines Konflikts ein - und da ich eher Lauch als Maschine bin, keiner der mir gefallen würde
Wenn wir uns als Gesellschaft bewusst sind, was Konflikte auslösen kann (auch wenn es vielleicht daran liegt, dass andere nicht wissen, was gemeint ist) - dann ist es doch ein Zeichen unserer Souveränität, diese Trigger nicht zu setzen, oder?
Satire steht natürlich nochmal auf einem anderen Blatt (Kontext!).
Aber es ist zumindest hilfreich zu wissen, was man (ohne böse Absicht) mit bestimmten Formulierungen auslösen könnte.