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AW: Europameisterschaften 2017 (13.09. - 17.09.2017, Luxemburg, LUX)
mein fazit des herrenfinals:
timo hat gegen freitas nicht sein limit erreicht, freitas jedoch schon, darum hätte timo um ein haar verloren. mit etwas glück, da freitas bei den matchbällen verkrampfte und nervenstärke hat er die matchbälle abgewehrt und noch gewonnen. damit war die tür zu gold für uns natürlich schon sperrangelweit offen...
dima hat apolonia dann deutlich beherrscht, die leistung war einwandfrei, aber ob man bei jedem ball wie ein berserker stöhnen muss und jeden punktgewinn wie tarzan abfeiern muss kann man auch geteilter meinung sein.
emotionen sind schon okay, vor allem bei einem em finale, bei dem es um so viel geht, aber ich denke das ist irgendwo schon ein grenzwertiges auftreten.
franziska war es dann vorenthalten gegen monteiro den sieg voll einzutüten. von kleineren unzuänglichkeiten abgesehen war der sieg jetzt nicht in größerer gefahr.
man muss es aber auch nüchtern betrachten, die vorrundengruppe war schon morsch, im vf folgten dann völlig überfordernde ukrainer, im hf der underdog aus slowenien und erst im finale wurde es dann mit den portugiesen namhaft.
wahnsinn, aber so flügellahm präsentiert sich europa eben in der neuzeit. bis auf das slowenienspiel konnte man die erwartungen jedoch immerhin erfüllen.
der titel steht nach einer durststrecke unter dem strich endlich mal wieder, das ist das wichtigste, aber als die chinesen europas können wir uns nicht bezeichnen. china geht in aisen trotz weit stärkerer konkurrenz immer als sieger vom tisch und hätte nicht 2 mal den titel vergeigt wie wir zuletzt, auch nicht mit ausfällen und gewinnt auch noch souveräner als wir. also der eigenes selbst ernannte anspruch ist einfach arrogant, nicht korrekt und definitiv zu hoch!!
zum sonstigen geschehen hat ich bereits alles gesagt...
Geändert von Turboblock (18.09.2017 um 03:34 Uhr)
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