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Alt 21.09.2017, 11:05
Sriver Killer Sriver Killer ist offline
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Sriver Killer ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Wie trainiert ihr mit Schüler Kreisklasse?

Wir machen inzwischen nurnoch Balleimer- und Systemtraining beim Jugendtraining, außer an einem der drei Trainingstage. Dort kommen auch die Jugendlichen, die einfach nur ein bisschen den Ball über die Schnur spielen wollen und nicht leitungsorientiert sind.

Dienstags und mittwochs haben wir ca. 20 Kinder die leistungsorientiert und systematisch trainieren wollen.

Bezogen auf die Leitungsorientierung haben sich bei uns folgende Parameter auf dem Weg zum bisherigen Erfolg bewährt:

- Auf- bzw. Ausbau Social Media
- Stärkung der leistungsorientierten Kerngruppe (da gehen die Null-Bock Kids schon von alleine)
- Belohnungssystem (spezielles Auswärtstrikot bei Erfolg, etc.)

Donnerstags haben wir einen Trainer, der sich dann den Kindern annimmt, die einfach nur ein bisschen Tischtennis spielen wollen und von denen zeitweise auch wieder welche abspringen würden.

Demnächst wollen wir noch eine interne Rangliste in das Training einbauen, die die Kinder nochmals mehr motivieren soll.

Vor 2-3 Jahren war das alles noch völlig anders. Da wurde vom gleichen Trainerteam Fußball zum Aufwärmen gespielt und eine lange Pause im Training gemacht (15 Minuten bei 1,5 Stunden), weil sonst niemand mehr zum Training gekommen wäre. Damals war das Durchschnittsalter unserer JBK-Mannschaft 17 und einer der Spieler kam wegen der damals nicht getrennten Spielklassen bei Jugend und Herren komplett zu uns wegen der HBK.
Inzwischen ist das Durchschnittsalter der JBK bei 13 Jahren mit Tendenz nach unten, auf den Kreismeisterschaften haben wir in den Schülerkonkurrenzen gut abgeschnitten und viele Kinder am Start. Dort ist vor drei Jahren niemand aus der Jugend gestartet.

Wir haben interne 2er Mannschaftsturniere (Erwachsener+Jugendlicher) und ein Nikolausturnier (Angehöriger+Jugendlicher) organisiert.

Das alles ist nur durch eine neue Konzeption und durch die intensive Arbeit von 3-4 Personen, sowie eine enge An- und Einbindung der Eltern möglich gewesen. Inzwischen kommen die Eltern und Freunde der Eltern sogar donnerstags für zwei Stunden zu einer Hobbygruppe.

Aber bei all dem positiven muss man immer weiter an der Integration einer Jugendabteilung in die Abteilung arbeiten, das ist das, was mir immer weiter auffällt, auch wenn ich mittlerweile vom Thema abschweife.
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