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AW: Trainingsbeteiligung
Leider ein bekanntes Phänomen. In unserem Verein hatte sich jahrelang etabliert, dass man sich verabredet. Alleine kommen war ein Risiko, denn die mit der Verabredung wollten ja 2 Stunden miteinander spielen ...
Jetzt haben wir organisiertes Systemtraining. Das wird sehr gut angenommen, auch von Spielern anderer Vereine, die dafür aber auch Mitglieder werden (wechseln wollen sie nicht, aber regelmäßig mittrainieren).
Trotzdem siehst du auch da immer dieselben Gesichter. Von manchen wird Trainingsbeteiligung erwartet, andere sind freiwillig engagiert, und ein guter Teil macht es weiter so wie von dir beschrieben.
Wenn zu den Spielen immer noch alle kommen, spricht das zumindest für ein gewisses "Pflichtbewusstsein". Das hat allerdings mit Spaß am Hobby auch nur bedingt zu tun. Ich könnte auf die Punktspiele verzichten und nur trainieren, aber das ist eine andere Diskussion.
Lösungsvorschläge habe ich leider nicht. Arbeit und Familie haben Priorität, sind bei drei Terminen in der Woche aber möglicherweise auch Totschlagargumente.
Eventuell wäre es denkbar, dass du ein paar Leute findest, die Lust auf Systemtraining haben und sich auf einen Tag in der Woche einigen können. Diese Gruppe könnte einen Trainer organisieren (selbst bezahlen). Ob das dann Sogwirkung hat müsste man sehen, kann auch schnell versanden.
Bei uns würde übrigens vor der Einstellung des Trainers überlegt, Trainingszeit abzugeben, einfach um die Beteiligung mehr zu konzentrieren. Ich halte das allerdings nicht für sinnvoll und Hallenzeit, die man einmal hergibt, bekommt man bei Bedarf auch nicht zurück.
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