Zitat:
Zitat von pibach
Die "sich auskennen" beharken sich aber mit recht unterschiedlichen Interpretationen der Messwerte.
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Zumindest ich habe ein Problem damit entscheiden zu können, ob sich Fachleute zu Recht beharken.
Was ich meine festgestellt zu haben, ist, dass ernst zu nehmende Wissenschaftler meist nicht die sind, die mit lauten Tönen ins Licht der Öffentlichkeit treten. Die lauten, an die Öffentlichkeit tretenden Fachleute, deren Leistung nicht selten nur darin besteht, wissenschaftliche Arbeiten von anderen zu interpretieren, sind dann doch öfter Vertreter von Interessensgruppen, die ein bestimmtes Ziel verfolgen.
Ich tippe drauf, dass hier keiner beruflich bedingter Klimaexperte ist. Bei dir habe ich das Gefühl, dass du dir gern alle Studien, die du finden kannst zu Nutze machst, die deine persönliche Sichtweise richtig erscheinen lassen.
Ich habe bei dir Schwierigkeiten damit, den von dir bezweifelte maßgeblichen Einfluss zum Schlechteren hin von dem Treiben der Menschheit auf das Klima, mit deiner Energiewendensicht, bei der ich zumindest davon ausgehen würde, dass Umweltaspekte eine nicht unwesentliche Rolle dabei spielen, unter einen Hut zu kriegen.
Verkürzt liest sich das für mich so:
Energiewende gut und dringend so schnell wie eben machbar nötig. Menschlicher, schlechter Einfluss aufs globale Klima, nicht nachweisbar. Biodiesel gut. Diesel aus Erdöl schlecht. Kernkraft akzeptabel. Zumindest der für viele Generationen von Menschen lebensbedrohliche atomare Abfall hinnehmbar und besser als jeglicher fossile Energieträger.
Vielleicht magst du mir das mal erklären?
Ich persönlich halte es für gut und wichtig, da hinzukommen, dass die Menschheit so wenig wie möglich Dreck verursacht, der der Umwelt und den Mitmenschen Schaden zufügt, oder negativen Einfluss auf das Klima haben könnte. Da reicht mir der Verdacht schon völlig aus. Was sich vermeiden lässt, muss halt vermieden werden. Ernstzunehmende wissenschaftliche Erkenntnisse, die den negativen Einfluss aufs globale Klima von Menschen gemacht aufzeigen, gibt es nun mal genug. Da finde ich es angebracht das auch ernst zu nehmen und dementsprechend das Handeln zu ändern. Schaden kann es jedenfalls nicht.
Als Kind des Ruhrgebiets habe ich negative Folgen von unbedachtem Handeln am eigenen Leib erfahren. Seit auch hier das Umweltbewusstsein eine hohe Priorität hat, ist die Lebensqualität deutlich gestiegen. Für mich ein Grund mehr, den Leuten zu Misstrauen, die wie damals alles was Verbesserungen der Umwelt betraf in Frage stellen oder zumindest relativieren und als gar nicht so schlimm hinstellen.