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AW: Trainingsbeteiligung
Das ganze ist halt eine Abwärtsspirale die man stoppen muß, ein sich selbst verstärkender Effekt(Es kommt keiner, komme ich auch nicht). Das geht noch eine Weile gut ,dann kommt eine Dominoeffekt. Irgendwann merken die Jungs nämlich das ihnen nichts fehlt wenn sie ganz aufhören , fragen sich warum sie überhaupt noch spielen. Oder es kommt der Vereinswechsel.
So extrem habe ich es noch nicht erlebt, aber in Ansätzen schon. Mehr Training oder Systemtraining oder fremder Trainer ist nicht die Lösung. Dem TE muß klar sein das jemand das Ganze in die Hand nehmen muß, mämlich er und die paar anderen. Das ist Arbeit, Zeit. Man muß jeden wortwörtlich an die Hand nehmen(wie im Kindergarten oder Sack Flöhe hüten ist das), persönliche Beziehungen schaffen, miteinander reden, klarmachen wo das hinführt. Aber noch wichtiger die Jungs/Mädels müssen wieder lernen Spaß zusammen zu haben, Spiele und andere integrierende und Beziehungsfördernde Aktivitäten veranstalten hilft definitiv. Riesentischtennis regelmäßig zu machen ist da eine feine Sache, gern auch in Turnierform oder am Wochenenden mit Familienanhang und Fresserei. Nur so kann man Zusammengehörigkeit schaffen/stärken. Ich habe es noch nicht erlebt das darauf keiner Bock hatte oder die Motivation irgendwann weg ging. Spaß und Zusammengehörigkeit ist meiner Erfahrung nach der Schlüssel, dann kommt der Rest auch wieder. Man muß nur schaffen eine kritische Masse in die Halle zu bekommen beim ersten mal, das spricht sich rum wenn es gut war.
Eine Garantie das es funktioniert gibt es nicht, aber es ist eine Chance. Ich habe es sowohl so als auch so erlebt. Selbst würde ich das nicht mehr als Einzelkämpfer machen, das ist hart und zuviel Arbeit, vor allem wenn es so vertrackt ist wie beschrieben. Ich hätte die Zeit dafür nicht mehr, Verweinswechsel und gut. Manchmal ist es auch nötig das erstmal einiges kaputt geht, damit es bei allen ankommt und ein Umdenken statt findet.
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Whatever the odds, keep on smiling
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