Hi,
@Wfox: gute Quelle
Meiner Meinung nach werden alle ankommenden Reize dahingehend mit bestehenden Mustern abgeglichen, dass dann die wahrscheinlichste Aktion ausgewählt, und die entsprechende Reaktion bereits eingeleitet werden kann.
Ist diese falsch, wird man "auf dem falschen Fuß erwischt" oder kann nur noch unzureichend "reagieren", oder man bekommt noch eine korrigierte Reaktion hin, wobei da wieder stets mit "Mustern" abgeglichen wird.
Eigentlich wird pausenlos abgeglichen und korrigiert.
Selbstverständlich kann man die Auswahl der gegnerischen Möglichkeiten beschränken, was die Antizipation erleichtert, indem man z.B. so spielt, dass der Rückspielwinkel des Gegners eingeschränkt ist. -> Die Auswahl ist kleiner, es muss mit weniger "Mustern" abgeglichen werden, die Wahrscheinlichkeit die "richtige" Reaktion zu wählen ist größer, bei zeitgleich kleinerem nötigen Bewegungsraum.
Soweit mein Laienvortrag,
Gruß