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Zitat von pibach
Du willst ernsthaft abstreiten, dass die Klima-Forschung stark politisiert ist? Horch doch mal in das Hans von Storch Interview,
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Dieser Hans von Storch ist ein durchaus interessanter Mensch, der sich mit der Klimaforschung auf wissenschaftlicher Ebene befasst. Zum Thema Klimaforschung und Politik hatte er folgendes zu sagen:
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Dabei ist es generell Unfug anzunehmen, aus wissenschaftlichen Ergebnissen folge eine bestimmte Politik. Die Wissenschaft macht keine politischen Vorgaben, es gibt immer mehrere Möglichkeiten, Politik so zu gestalten, dass sie konsistent mit den wissenschaftlichen Ergebnissen ist. Die Auswahl ist eine politische, sie spiegelt vor allem gesellschaftliche Werte und Präferenzen. Politisch legitim wäre die Haltung: Wir finden die Beweise unzureichend und warten daher noch mal ab.
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Echt cool, oder anders ausgedrückt eine nüchterne Betrachtungsweise, die du dir mal zu eigen machen solltest, falls es denn stimmt, dass das dein Bestreben ist. Ich habe da allerdings erhebliche Zweifel
Was der Mann zum Wissenstand in der Klimaforschung und ich nenne es mal das Konstruieren von Zusammenhängen und Schlussfolgerungen daraus zu sagen hat, sollte dich, der vorgibt alles gaaaaanz nüchtern zu betrachten nicht minder interessieren. Immerhin ist das ein Fachmann auf dem Gebiet, den du für deine Zwecke - welche das auch immer sein mögen, zumindest ich finnde keinen roten Faden bei deinem für mich konfusem Treiben hier - gern heranziehst.
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Einerseits haben die Modelle zwar Mängel, sie sind ja nur ein reduziertes Abbild der Realität, doch sie liefern brauchbare Ergebnisse.
Ich sehe oft eher das Problem einer Überverkaufe der Ergebnisse der Klimaforschung: Manche Forscher haben die Robustheit unserer Ergebnisse übertrieben dargestellt und zu wenig auf Unsicherheiten der Erkenntnisse hingewiesen.
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Interessant, nicht wahr?
Zurück zur Politisierung bzw Ideologisierung beim Thema Klimaforschung. In dem Zusammenhang komme ich nicht umhin an einen AfD-Programmentwurf denken zu müssen, in dem CO2 als nützlicher Pflanzendünger bezeichnet wird. Ganz nüchtern betrachtet, reicht es nicht aus den Bogen von diesem Entwurf zu dir und deiner Performance hier zu spannen. Nehme ich dein Asyl-Statment dazu, immer noch nicht, klar. Mir reicht das allerdings aus, um all das was du so von dir gibst weiterhin mit AfD-Standpunkten zu vergleichen. Einfach um ganz nüchtern zu schauen, inwieweit da eine Nähe festzustellen ist
Dass sich die AfD bei ihren Kurs bezüglich "Klimalüge" durchaus als "Anpassungfähig erweist, ist mir nicht entgangen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse einfach als Unfug abzutun, ist nun nicht mehr deren Taktik. War halt nicht haltbar und ich halte diese fürchterlichen Leute keineswegs für dumm. Nun geht es mit einer subtileren Taktik weiter. Parallelen dazu, die hier in dem Thread zu finden sind, sind nur rein zufällig und erst mal nur Produkt einer Fantasie, die einer belegbaren Verknüpfung entbehrt - nüchtern, mit einer an wissenschaftlichen Maßstäben angelehnten Herangehensweise betrachtet
Den Abgleich deiner Energiewendesicht mit der im Kern neoliberalen Haltung der AfD, tut an dieser Stelle auch nicht Not, denn auch das mag selbstverständlich nur purer Zufall sein
...und nun kannste gern wieder auf Schopenhauer verweisen
Dumm biste ganz sicher nicht, aber ich bin zumindest auch nicht so dumm, wie du mich hier hinzustellen versuchst