Zitat:
Zitat von AndiHL
Darf das Spiel vom technischen Können niemals verlieren...
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uuhhh... da kommt der Druck von innen.
Zitat:
Zitat von AndiHL
Habt ihr evtl. nen Tip wie man das Problem angehen kann?
ein paar Gedanken meinerseits dazu:
Einfach mehr trainieren, damit die punktbringenden Schläge einfach sicher sitzen und dann dadurch mit mehr Selbstvertrauen spielen?
Einfach mehr Spiele machen, also Turniere und co. mitnehmen und hoffen dass der Knoten irgendwann platzt?
Gezielte Übungen beim Training einbauen? Wenn ja, welche?
Kondition bolzen? Das dürfte mein geringstes Problem sein, weil ich ziemlich viel Sport mache...
Mal zum Sport-Psychologen/Mental-Trainer gehen?
Bin dankbar für jede Idee!!
VG,
Andi
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Deine Ideen sind schon super... hier noch einmal ein paar Gedanken... schau mal nach dem Begriff Spielzettel in meinem Blog - hat mir sehr geholfen

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2. Was kann man dagegen unternehmen?
Mehr Training wird oft nicht helfen, wenn die Ursache mental ist. Hier hilft einfach Abwechslung.
2.1 Reden
Wenn die Ursachen mental sind, einfach mal mit den Mitspielern oder den vermeintlichen Druckmachern reden. Oft ist der eigene Anspruch zu hoch und die Mannschaftskameraden oder Trainer sehen das viel entspannter und realistischer.
2.1 Training
Ein einfaches Mittel ist anderes Material spielen (einfach mal im Training den Schläger tauschen oder Noppe aufziehen oder.. ). Damit setzt man andere Reize, man konzentriert sich wieder auf die Schlagausführung.
Trainingsart wechseln – z.b. ein Satz bewusst vermeiden, was das Problem ist – z.B. nur blocken und verteidigen spielen
2.2 Wettkampf
Sicher stellen, dass man in der Pause gecoacht wird.
Mentale Aufmunterung durch die Mitspieler/Trainer einfordern
Konzentration auf die gelungenen Bälle
Wenn es nicht läuft, einfach ausprobieren – man hat es nicht verlern!
3. Mental konditionieren
Grundsätzlich gibt es psychisch bei manchen Menschen mehr, bei manchen weniger immer Zweifel an der eigenen Leistung. Wichtig ist, dass man sich realistisch einschätzt und einen langfristigen Plan verfolgt.
Das bedeutet auch, dass man Niederlagen akzeptiert und hinterher auswertet, damit man die Fehler abstellen kann. Die Niederlage als Schlüssel für die Problemanalyse sehen. Übrigens der Gegner ist nie schlechter als man selbst, wenn man verliert. Ich finde diese Art des Herangehens schwierig, weil auch die Achtung vor dem Gegner dann nicht groß genug ist um alles abzurufen, was man kann.
Wichtig ist die ständige mentale Konditionierung z.B. mit einem Spielzettel siehe hier.
Man sollte sich mit der Psyche vor den Mißerfolgen beschäftigen, sich dann bei einem auf jeden Fall eintretenden Mißerfolg zusätzlich zu motivieren ist sehr, sehr schwer.