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AW: Bevorstehende Auflösung des Kreises Herford?!
Ich war ja, wie man meinen Postings auch entnehmen kann, nie so ein radkaler Gegner der Auflösung, aber die Vorkommnisse der letzten Wochen haben mich doch zum Umdenken gebracht.
Wie hier mit dem Kreis und den Verantwortlichen umgegangen wird, ist eine Frechheit. Nur ein Beispiel, es kann doch nicht sein, dass unser Kreisvorsitzender am Montag nach der Verhandlung am Samstag, einen Brief von Tellermann (ich glaube Bezirksvorsitzender) in der Post hat, aus dem hervorgeht, dass Tellermann schon den Ausgang der Verhandlung gewusst hat. Das bedeutet dann ja, dass das Urteil auf jeden Fall schon vorher bekannt gewesen sein muss, da der Brief ja auf alle Fälle am Samstag eingeschmissen worden sein muss! Das ist meiner Meinung nach skandalös, da es eindeutig das abgekaterte Spiel des Verbandes mit dem Spruchausschuss zeigt und noch einmal bestätigt, dass diese ganze Verhandlung eine reiner "Schauprozess" war. (Böses Wort, gibts doch sonst nur in Diktaturen?)
Weiter hat sich der Verband jetzt auf die Zahl "60" versteift. Man muss also 60 Mannschaften auf Kreisebene spielen haben, um als Kreis zu funktionieren. Das finde ich lächerlich. Ich meine gerade jetzt, wo sich in unserem Kries etwas in der Nachwuchsarbeit tut, wäre es fatal für das Engagement der Helfer ihn auf zu lösen. Nur zwei Beispiele, wir hatten einen Kreisenscheid bei den Mini-Meisterschaften mit ca. 90 Teilnehmern. Wir hatten Ortsentscheide in Mennighüffen, Gohfeld, Wehrendorf, Herford, Rödinghausen. (Wenn ich einen vergessen habe, tut mir das leid). Der Kreis Lippe hatte nur einen!!
In den Bezirrksendranglisten stehen insgesamt 14 Spieler aus dem Kreis Herford. Dass macht bei insgesamt 64 Teilnehmern, einen Prozentsatz von 21,875. Bei 9 Kreisen im Bezirk eine sensationelle Quote.
Von daher finde ich, dass Vorgehen des Kreises richtig! Natürlich musste Widerspruch gegen die Verhandlung eingelegt werden, da in einer Demokratie, undemokratische Verhandlungen nicht geduldet werden können. Deswegen ist es auch richtig einen "ordentlichen" Anwalt ein zu schalten, da von Verbandsebene keine gerecht Verhandlung zu erwarten ist. Ob das dann Erfolg bringt, bleibt dahin gestellt. Aber meiner Meinung nach ist es richtig, das man sich dagegen wehrt, da es skandlös ist, wie mit den Vereinen umgegangen wird.
Ist jetzt doch irgendwie recht lang geworden. Aber ich finde, dass gehörte hier mal hin, auch evtl. für andere Kreise, die in derselben Lage sind.
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