Zitat:
Zitat von Nacki
"Daneben ist es eine kluge Strategie, politischen Gegnern bewusst Platz einzuräumen, um überparteilich zu wirken.
Auch hier gilt wieder:
Solange Kritik nicht das Zentrum der Macht betrifft und auf der Ebene einzelner Erscheinungen bleibt, ist vieles erlaubt.
Auch investigativer Journalismus, wie er zunehmend im Verbund stattfindet, verstärkt zu Recht den Eindruck, mit der Pressefreiheit wäre einiges in Ordnung. Man darf jedoch nicht vergessen, dass Selbstkritik am eigenen System darin nicht vorkommt. Der blinde Fleckbleibt. Man enthüllt die Skandale anderer, nicht die eigenen."
Simulierte Diskurse.
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Außerdem halten sie sich alle etwas in der Schublade, wenn sich der Wind mal dreht.
Ein Journalist hat heute doch oft schon mit dem Volontariat verloren.
Alle wollen da doch hochkommen. Ein normaler Redakteur verdient doch nicht viel.
Selbst im Sportstudio im ZDF fragt doch schon keiner kritisch nach.
Und zu Scholl:
Die Dopingdiskussion ist verlogen.
Wenn sie schreiben oder senden würden, dass Deutschland in den nächsten Jahren keinen Titel mehr holt, wenn alle Athleten sauber sind, dann wäre das nahe an der Wahrheit.
Aber immer nur auf andere (hier Russland) aber im eigenen Stall wird nicht gefegt.
Zum Erdoganvergleich:
Da gehen sie ins Gefängnis, hier gehen sie in Hartz 4.
Was glaubt ihr, was passieren würde, wenn Nelson in der TT Titeln würde: "Chaos im TT. Plastikbälle machen den Sports kaputt. Mauschelei zwischen Verband und Herstellern?"
Der wäre morgen beim Arbeitsamt...