Zitat:
Zitat von Jaskula
Darum geht es doch gar nicht.
Bis Rot-Grün die doppelte Staatsbürgerschaft erlaubt hat, haben es alle Zuwanderer und deren Nachkommen überlebt, dass man sich für eine Staatsbürgerschaft entscheiden musste. Wir hatten die Diskussion ja schon mal. Ich halte das für eine Hürde bei der Integration und sehe keinen Nutzen, der alten heimat seiner Vorfahren auf diese Weise nachzuhängen. Das beziehe ich auch nicht nur auf Zuwanderer, sondern auch zum Beispiel auf die Vertriebenen unter denen es ewig gestrige gibt, die immer noch von ihrer Heimat in Böhmen oder Siebenbürgen sprechen, obwohl sie noch nie dort waren. Das hat dann nichts mehr mit Kultur bewahren zu tun, sondern mit rückwärtsgewandter Absonderung.
Aus meiner Sicht ist es zum Beispiel völlig sinnfrei, dass in Deutschland lebende Türken die Politik in einem Land mitbestimmen dürfen, deren wunderbare Auswirkungen sie nicht selbst genießen können.
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Was hat sich denn dann für dich durch die doppelte Staatsbürgerschaft hinsichtlich der Integration zum Schlechteren hin entwickelt?
Sahin, um den es eben doch hier ging zumindest war er der Aufhänger-, hätte ohne die doppelte Staatsbürgerschaft erst gar nicht für Deutschland spielen können. Die deutsche Staatsbürgerschaft hat er übrigens eh erst seit 2011
Wenn sich Eltern entscheiden müssen und die türkische Staatsbürgerschaft für ihre Kinder wählen, sollen sie sich also nach deiner Auffassung später auch nicht noch zusätzlich für die Deutsche entscheiden können? Wählen sollten sie dann gar nicht mehr dürfen, oder?
Nochmals die Frage...
Kann die türkische Staatsbürgerschaft ohne Nachteile überhaupt abgelegt werden?