@Power-Seven
Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Vielleicht ist das Bild eines Pizzateigs verständlicher. Der Teig bildet zwar Poren aus, die aber erst im Anschnitt voll zur Geltung kommen. Am Boden, wo der Teig unter seinem eigenen Gewicht mehr belastet ist, sind die Poren platt gedrückt bis nicht vorhanden. Nur als ganz ganz grobe Analogie!
Wenn man den kreisrunden Pizzaboden abschneiden würde, wären dort dann natürlich auch die Poren sichtbar. - Und wie soll das jetzt genau bei einem TT-Schwamm sein?
Desweiteren können Poren auch asymmetrisch sein. Manche Gase steigen auf, so das längliche Poren entstehen können. Diese sehen seitlich angeschnitten anders aus, als bei einem großflächigen Schnitt durch die Grundfläche.
@schnittfix
Ich finde auch, daß ein Schwamm nichts "wegsaugen" sollte. Wozu kaufe ich ein teures High-Tech-Material, um dessen Eigenschaften dann schlecht reproduzierbar mit Latex zu "ver-tunen"? Angeblich findet ein Eindringen bei den meisten Schwämmen auch gar nicht statt, weil die Poren zu geschlossen sind, um Kapillaren zu bilden. Und dann ist da ja noch das zähe Latex mit seiner Oberflächenspannung, die ein Eindringen verhindern dürfte. Hier wird sich ein Applikatorschwämmchen vielleicht eher wie ein Glättspachtel verhalten, der die Unebenheiten/angeschnittenen Poren mit Kleber glattzieht.
Die Frage bleibt halt nur, ob diese dünne Verbindung dauerhaft genügend Stoßfestigkeit und Klebekraft behält. Man will ja auch nicht immer ein ungutes Gefühl mit sich herumschleppen, daß sich der Belag irgendwo gelöst haben könnte und eine Mimose ist. Ein solider Sicherheitsabstand über eine Mindestanforderung hinaus hat etwas sehr wohltuendes
Wenn du damit aber nur gute Erfahrungen gemacht hast, ist das sehr erfreulich und Ansporn, es so auch mal auszuprobieren. So wenig Latex, wie möglich, finde ich gut!