Zitat:
Zitat von Jaskula
Es gibt doch bereits Steuergesetze.
Demnach sind die nun angeprangerten Konzerne grundsätzlich steuerpflichtig und ebenfalls grundsätzlich dazu verpflichtet korrekte Angaben zu machen und korrekt abzurechnen.
Wenn nun Besitzverhältnisse und Geschäftsbeziehungen vorgetäuscht werden, so sind das falsche Angaben und somit eigentlich strafbar.
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"eigentlich" ist das Zauberwort.
Es geht gegen Dein persönliches Rechtsempfinden, dass im Zusammenhang mit den Paradise Papers bislang erzählt wird, dass niemand straffällig geworden ist, wo das doch "eigentlich" der Fall sein sollte.
Schwarzarbeit: In 2016 wurden 48,7 Mio EUR Bußgeld wegen Schwarzarbeit verhängt und 1731 Jahre Freiheitsstrafe erwirkt. Was willst Du mir mit diesem Vergleich jetzt sagen?
Dass ich offensichtlich straffälliges Verhalten gutheiße, nur weil ich Steuertrickser nicht gleich als Steuerbetrüger abstemple?