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Dem Beitrag von Normi kann ich nur zustimmen.
Bei uns zum Beispiel im Verein war es ähnlich. Über Jahre keine Jugendarbeit, da keiner Zeit hatte. Es ist nämlich nicht so, dass man ab und zu ein Training abhält, sondern dies regelmäßig geschehen muss und dies ist oftmals mit Beruf und Familie nicht zu vereinbaren.
Seit ca. einem halben Jahr haben wir jetzt wieder einen ÜL der versucht ein Jugendtraining aufzuziehen. Ein paar mal habe ich Zeit gefunden ihm beim Jugendtraining (rd. 8 Kinder) zu helfen.
Dabei habe ich im Vergleich zu meiner Jugendzeit (ist sicherlich schon lange her) festgestellt, dass das Training mit der "heutigen" Jugend viel viel schwerer ist, da m.E. schon von Haus aus große Defizite in der Koordinationsfähigkeit der Kinder vorhanden sind und du erst einfachste Übungen machen musst, bevor du denen überhaupt einen Schläger in die Hand geben kannst. Als Beispiel möchte ich bloß das Seilspringen nehmen. Einige von unseren Jugendlichen (von 8-10 Jahre) können dies nach einem halben Jahr immer noch nicht.
Dazu kommt auch noch, dass der Respekt der Jugend gegenüber den Älteren nicht mehr vorhanden ist. Dabei meine ich nicht, "Zucht und Gehorsam", sondern, dass sie einfach nicht zuhören, wenn ihnen jemand was erklären will. Du bist die meiste Zeit dabei dir Gehör zu verschaffen.
Es ist also nicht nur ein Problem der Vereine, sondern ein allgemeines gesellschaftliches Problem.
Mr. Backhand
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Es geht nichts über eine Rückhandpeitsche.
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