Ich greife das nochmal auf, weil ich gerade bei einem benachbarten Verein etwas Ähnliches beobachtet habe, also das Bemühen, eine Damenmannschaft irgendwie zu halten, bis eine wichtige (Stamm-)Spielerin wieder zurückkehrt. Problem ist aber häufig auch die Ungewissheit, ob eine Rückkehr zur Mannschaft später denn überhaupt erfolgt:
Zitat:
Zitat von Sven gräber
Wer nicht wirbt, der stirbt !
Wir hatten vergangene Saison die Situation, das aus unsere Damenmannschaft paralell 2 Mädels Schwanger wurden und komplett ausfielen.
Anstatt die Mannschaft abzumelden, haben wir versucht Mütter unsere Jugend, ehemaliger TTlerin zu reaktivieren usw.
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Kuriose Vorgehensweise. Der Erfolg (eine Mannschaft dauerhaft im Spielbetrieb zu erhalten) würde euch aber ggf. recht geben.
Zitat:
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Zitat von Sven gräber
Hierbei muss man hartnäckig sein und sich mehrere "NEIN" abholen, um den gewünschten Erfolg zuerzielen.
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Normalerweise würde ich sagen: Man muss sich ein "JA" (pro Spielerin) abholen, um den gewünschten Erfolg zu erzielen.

Aber ich denke, ich habe dich richtig verstanden...
Zitat:
Ach ja, wir haben jetzt 11 Damen, 3 Schülerinnen und haben gerade ne 2. Damenmannschaft gemeldet.
Lasst den Kopf nicht hängen !
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Schönes Bsp. für eine erfolgreiche Rettungsaktion mit anschließendem Bonus.

Ob das immer (wenn man sich nur redlich bemüht) so klappt, wage ich zwar zu bezweifeln, aber in den meisten Vereinen wäre der Damenspielbetrieb bei dem von dir beschriebenen Hintergrund vorüber gewesen, ohne dass sich jemand groß darum bemüht hätte. Insofern kann man nur gratulieren!

Leider in der heutigen Zeit wohl eine Story mit Seltenheitswert.
Ich würde auch noch vermuten, dass sich jemand, der
erst einmal mit TT aufgehört hat, heute viel eher als in früheren Zeiten (in den 1970er, 80er, vielleicht noch 90er Jahren) einen Ersatz aus zahlreicheren anderen Angeboten auswählen kann.
Früher hat Tischtennis vielleicht mancherorts (besonders im eher ländlichen Raum und besonders hinsichtlich Mädchen/Frauen) noch den "Vorteil" gehabt, dass es als Sport zwischenzeitlich zu Fußball (hat sich relativ spät für Mädchen geöffnet; selbst der heutige Frauenfußball leidet immer noch unter [teils chauvinistischen] Vorurteilen), Handball (da gab es Hochburgen, aber nicht überall flächendeckendes Angebot) und vielleicht noch Turnen eine der ganz wenigen Alternativen war. Es gab ferner weniger event-orientierte Angebote als heute, was die ("verpflichtende") Teilnahme am regelmäßigen Spielbetrieb alternativlos(er) erscheinen ließ... Usf.