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AW: Aufschlagregel - freie Hand entfernen
[QUOTE]A macht mit seinem Aufschlag einen Punkt. SRaT gibt Punkt A. B beschwert sich, der Ball wäre nicht hoch genug geworfen worden. SRaT bleibt bei seiner Wertung. B beschwert sich bei OSR. OSR fragt SRaT, was er gesehen hat.
Fall 1: SRaT: "War über 16cm hochgeworfen, das reicht" -> OSR kann nichts machen, auch wenn er selbst gesehen hat, daß es nur 2-3 cm waren. => Punkt für A
Fall 2: SRaT: "War 8-9cm hochgeworfen, das reicht" -> OSR kann falsche Regelentscheidung korrigieren => Punkt für B
[Wobei B in diesem Beispiel seine Beschwerde an den OSR geschickt formulieren sollte, denn über Tatsachenentscheidungen des SRaT darf er sich nicht beschweren ]
Oder allgemein: Die Tatsachenentscheidung ist das, was der SRaT SIEHT, die Regelentscheidung ist das, was der SRaT daraus MACHT. Und letzteres kann der OSR immer korrigieren, wenn es nicht den Regeln entspricht, er muß halt nur das, was der SRaT gesehen hat (bzw. sagt, daß er es so gesehen hat) zur Grundlage für die Entscheidung nehmen.
Dadurch ist jede Punktevergabe, jedes let, jede sonstige Entscheidung (wer hat Aufschlag? Karte? Timeout-Zeit) auch immer eine Regelentscheidung und somit immer grundsätzlich durch den OSR korrigierbar.
[QUOTE]
Weit hergeholt! Als neutraler Schiedsrichter halte ich mich an Regeln und Fakten und entscheide so. Ein OSR in Deutschland kann nicht und würde nicht meine Tatsachenentscheidung rückgängig machen.
LG
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