|
AW: Customblade
Dafür gibt es eigentlich keine Einheitliche Antwort.
Man muss diese kategorisieren.
Furnieraufbau,
Belagtyp
Schwammstärke
Grifschalengewicht
Blattform
"WRB"
spielen eine wesentliche Rolle.
Ich kann einiges dazu schreiben. Organisiert habe ich mich aber um dieses Thema noch nicht.
Griffschale:
meine leichten dünnen Griffschalen wiegen ca 17gr
Meine schweren dünnen Griffschalen ca 21gr
Ausführung dick je ca. 2-3gr +
Mit den Griffschalen kann man am besten steuern wie ausbalanciert sich ein Holz spielen lässt. Ein Tischtennisholz mit schwereren, härteren Furnieren brauch um ausbalanciert zu sein eine schwere Griffschale. Referenz sind normale 1.8 - 2.0mm Beläge wie Tenergy 05. Also Praxisnah für das Offensivspiel.
Daher ergeben sich automatisch 85-95gr für die gängigsten Offensivhölzer mit Faser und ohne erheblichen Balsaanteil. Somit haben alle meine nicht Noppenhölzer eine schwere Griffschale und sind auch mit mittelschweren - schweren Belägen recht gut ausbalanciert.
Die Ausnahme macht die Topspin Softreihe. Diese ist leicht kopflastig weil Teile des Griffs hohl sind. Das gibt etwas mehr Ballrückmeldung.
Die Noppenhölzer (also die komplette Backspinreihe) haben alle leichte Griffschalen da auf solchen Hölzer oftmals eine Seite OX oder nur ein dünner Schwamm zu finden ist. Somit sind auch diese Hölzer mit solch Material eher ausballanciert als kopflastig oder grifflastig.
Jeder Holzbauer hat da seinen eigenen Stil. Es gibt aber auch Hölzer mit Balsagriffschalen um aufs Wunschgewicht zu kommen da solche Hölzer mit normalen Griffschalen zu schwer würden um verkauft werden zu können.
Faktisch hat man dann einen stark kopflastigen Schläger. Hat auch seine Daseinsberechtigung da es Leute gibt die Kopflastigkeit mögen. Ich gehöre nicht dazu.
Blattgröße:
Größere Blätter erfordern für eine bessere Balance eigentlich immer eine schwere Griffschale. Spielt man mit einen "Ofenblech" und leichter Griffschale kann es sein das schnell das Handgelenk darunter leidet. Ich hatte schon Käufer die haben sich nicht belehren lassen und haben es dennoch so bestellt. Als Notfalltipp kann man den Leuten nur raten an der Stirnseite ein 5-50cent Stück am Griff zu kleben. Dann hast du am äußersten Punkt etwas Gegengewicht was den Schläger deutlich besser spielbar macht.
Man kann ohne weiteres sagen das ein 5gr. schwereres Holz besser spielbar ist, als ein unbalanciertes Holz mit 5gr mehr. Manchmal macht es auch Sinn ein schnelleres holz zu kaufen und mit den Schwamm 1.8mm runter zu gehen. Das spart auch einige Gramm Gewicht. Ich bin damit gut gefahren.
Ich kann da nur von mir sprechen. Als ich noch konventionelle Hölzer spielte konnte ich keine schwereren Hölzer spielen als 85gr. Alles schlecht ausbalanciert. Damals habe ich noch geklebte Mambos 2.0 gespielt. Danach Tenergy 05 1.7 und Vega Pro 1.8. Das war mit Keyshot Light (87gr) ok, aber noch immer etwas unstimmig.
Jetzt spiele ich seit ca 5 Jahren mein Selbstbauholz (90gr) mit leicht größeren Blatt und schwere Griffschalen und finde es mit 2x Vega Pro 1.8mm perfekt. Der Schritt zum Selbstbau war der richtige. Seit 5 Jahren muss ich nicht mehr Zweifeln ob ich das richtige Material spiele. Der TTR gibt mir recht. Ich habe eigentlich vor 5 Jahren aufgehört richtig zu trainieren. Seit 5 Jahren spiele ich besagte Kombination und bin Seit her um 100Punkte besser geworden. Von knapp TTR1700 auf knapp TTR 1800
ABER
nur 1-2 Training (3-6h Woche) mit 1. Stadtklasse. Bis vor 5 Jahren hatte ich noch 15-20h/Woche Training mit Bezirksliga und Landesligaleuten. Der TTR Anstieg ist mangels Training eigentlich doppelt zu bewerten. Anfügen muss ich auch meine gesundheitliche Situation. Die ist nicht gerade toll die letzten Jahre. Daher mache ich auch nur 5-6 Punktspiele pro Halbserie. ... ich schweife ab....
...
So wie die Website fertig ist, gibt es auch umfassendere technische Daten zu den Hölzern. Dann ist eigentlich jedes nötige Detail für den Interessenten bekannt und kann besser abschätzen ob das Holz zu sich passt.
|