Zitat:
Zitat von Armendariz
2. Was mir bisher noch niemand erklären kann:
Was ist an einem Verhalten wie dem der FDP so toll?
Es ging um Sondierungen, nach denen es noch weitere Verhandlungen gegeben hätte.
Wer die SPD nach der Wahl kritisiert hat, muss jetzt konsequenterweise das gleiche gegen die FDP tun. Wobei ich nicht verstehen kann, wie die FDP jammert, nachdem die Grünen die Hälfte ihrer Prinzipien in den Verhandlungen über Bord geworfen haben. Was will denn die FDP? Dass alle ihre Forderungen, die zum Teil konträr zu denen der anderen Parteien stehen, 1:1 übernommen werden?
Absolut kindisch, die Aktion. Aber bezeichnend für die Gesellschaft, dass das zu einem Zuwachs in den Umfragen führt.
Bitte im Hinterkopf behalten, dass die AfD gleichzeitig etwa gleich viel verliert. Kommt nicht von ungefähr!
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Was ist denn bitte kindisch an dem Abbruch?
Hätten alle Sondierungsbeteiligten den größtmöglichen Kompromiss eingehen müssen, um einem sogenannten Wählerauftrag (der keiner ist) bedingungslos zu folgen? Oder wann wäre der angemessene Zeitpunkt gewesen, die Sondierungsgespräche wegen Nichteinigung abzubrechen?
Ich vermisse in der Politik generell die Konsequenzen, wenn Deadlines oder Absprachen nicht eingehalten werden. Schäuble könnte da Lieder von singen. Speziell auch was die EWU betrifft. Der Abbruch der FDP nach Überschreiten der kolpotierten Deadline ist für mich dabei wohltuend konsequent. Ich bin übrigens kein FDP- Wähler. Nicht einmal ein Sympathisant. Aber hier hat die FDP goldrichtig gehandelt. Jedenfalls nach allem, was an Infos bei mir so ankam. Die müssen sich nicht decken mit Euren Infos und vielleicht habe ich was Relevantes nicht mitbekommen. Vorerst ist das aber meine Meinung. Und wenn die FDP dadurch zu einer Alternative für Protestwähler avanciert und der AfD die Stimmen streitig macht: