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Zitat von crycorner
Hätten alle Sondierungsbeteiligten den größtmöglichen Kompromiss eingehen müssen, um einem sogenannten Wählerauftrag (der keiner ist) bedingungslos zu folgen? Oder wann wäre der angemessene Zeitpunkt gewesen, die Sondierungsgespräche wegen Nichteinigung abzubrechen?
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Es geht doch gar nicht darum, dass die Gespräche abgebrochen wurden.
Aber das ganze Spektakel war doch völlig würdelos. Alle (außer der FDP) sagen, dass man kurz vor der Einigung stand. Und das vor allem zugunsten von Kompromissen gegenüber der FDP und CSU.
Und dann kommt so ein Rumgeheule wie "durch die Kompromisse haben wir uns gedemütigt gefühlt". Da gabs ganz andere Verlierer.
Lindner hat das von langer Hand geplant. Ihm war schon klar, dass die FDP von außerhalb des Bundestags kaum als Juniorpartner in eine merkelgeführte Regierung reinkönnte, ohne sofort ihr Profil wieder zu verlieren. Ausnahme: wenn die Lindner das Finanzministerium bekommt. Vielleicht war ja das, woran es zerschellt ist.
Ich seh grade keine sinnvolle Alternative (außer der Minderheitsregierung). Noch ne Groko und die AfD schießt auf 20%.