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AW: Balleimer für Linkshänder
Aber wir kennen ja alle Techniken, die bei Streuung am Balleimer klappen, aber bei wachsendem Tempo, Schnitt und anderen Unbekannten auf einmal nicht mehr.
Beispiele dafür: VHK mit Schlägerspitze nach oben, RHK mit Spitze nach unten, z.B. am Ellbogen. Schupfen mit Schlägerspitze nach vorne. Oder eben RHK neben dem Körper.
Funktioniert bei Kontern aus dem Balleimer super. Spart auch Zeit, weil man sich weniger bewegen muss. Aber später sind das Bewegungsmuster, die das Potenzial eines Spielers extrem einschränken, da sie für komplexere Abläufe nicht mehr geeignet sind.
Da müsste ich halt das Balleimertraining von Anfang an sehr offen gestalten, dass das funktioniert. Das führt aber dann wiederum dazu, dass sehr viele Aspekte gleichzeitig beachtet werden müssen. Da ist man dann fast schon wieder beim freien Spiel, und der Lerneffekt reduziert sich, weil Muster nicht mehr "verstanden" werden.
Ich kann nachvollziehen, was du meinst. Aber in letzter Konsequenz sehe ich da einen sehr hohen Anspruch an den Balleimer-Trainer, der erfahrungsbetont einspielen muss. D.h. zu jedem Zeitpunkt verstehen, was in dem Trainierten vorgeht. Und das macht einen großen Vorteil des Balleimers zunichte: dass man schnell jeden Idioten dafür einspannen kann...
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Du hoschd Rächd un I han mei Ruh
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