Zitat:
Zitat von Armendariz
Da ist jetzt wirklich die Frage nach der Genese interessant.
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Ich glaub, dass da viel Tiefenpsychologie mit reinspielt, und die Geschlechterrollen in der Gesellschaft eine große Komponente sind.
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Da stimme ich dir total zu, den Punkt mit der Muskelstruktur möchte ich aber nochmal aufgreifen.
Dass es geschlechtsspezifische Zuschreibungen in der Gesellschaft gibt und sich daraus auch für den Tischtennissport die Modelle "Katze" und "Kampfsau" ableiten lassen finde ich ziemlich schlüssig. Aber wie kommt es, dass ausgerechnet Rotation ein Männerding zu sein scheint? Eigentlich müsste doch der temporeiche Endschlag (Geschwindigkeit und flache Höhe) eher männlich sein und der filigrane Handgelenkeinsatz (Rotation und Platzierung) weiblich. Spielen denn anatomische Faktoren (= Potential zu Schnellkraft) da wirklich die entscheidende Rolle?
@Rückhandmonster: Wie ist das im Trainerlehrgang denn begründet worden? Und sind die Punkte, die du aufgezählt hast
vorschreibend oder
beschreibend?