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Alt 06.12.2017, 17:37
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: MyTischtennis statt click-tt?

Zitat:
Zitat von Brett13 Beitrag anzeigen
Aha, damit ist schon mal klar, dass myTT auf Entwickler Zugriff hat, die schon für die Realisierung bei einem ähnlichen Projekt im Golf-Sport beteiligt waren.

700.000 € Ausschüttung an die beteiligten (4?) Verbände in 5 Jahren, würde nach meiner Auffassung einen durchschnittlichen jährlichen Gewinn pro beteiligtem Verband von 35.000 € ergeben. Ausschütten sollte ja bedeuten, dass alle entstandenen Kosten schon beglichen waren. Das würde ich zumindest auch als großen Erfolg bezeichnen. Dass ein GF für einen solchen Erfolg auch entsprechend bezahlt werden möchte, finde ich vollkommen in Ordnung.

Nur das Anstreben der Einportal-Lösung und die nun zumindest von drei beteiligten Verbänden recht holprig und überhastet vollzogene Umstellung bei der Ergebnis- und Spielveröffentlichungen auf myTT, erklärt sich damit, zumindest für mich, immer noch nicht.

Was genau macht diese Umstellung a) für die an myTT beteiligten Verbände finanziell attraktiver und b) soll der Anreiz für die nicht an myTT beteiligten Verbände sein, ebenfalls umzustellen?

Sorry, ich versteh's einfach nicht
Da sind aber die Premiumzugänge sicher schon einberechnet.

Diese sind für mytt in der G+V als Betriebsausgabe zu verbuchen.

Über die Rentabilität der GmbH sagt das nichts aus.

Rein theoretisch kann die GmbH sogar einen Verlust ausweisen. Dann würde man Premiumausschuttung und Verlust verrechnen.

Da weder die genaue Anzahl an Premiumzugängen bekannt ist noch die G + V kann man hier nur spekulieren.

Rein in der Theorie kann man die GmbH über Lizenzgebühten für die zu Verfügung Stellung der Daten und über ein recht hohes GF Gehalt als Ausgleich für so eine "Runterrechnung" auch ins Minus oder in Richtung Null laufen lassen, obwohl sie rein operativ durchaus profitabel ist.

Kommt man unter 25T Gewinn spart man z. B. die Gewerbesteuer komplett und zahlt nur 15% Körperschafttssteuer.

Keiner weiß wie das Konstrukt angelegt ist und welche Querverbindungen bestehen.

In der Theorie sind hier auch Rechnungen von "myGolf" denkbar, wenn die über eigene IT'ler verfügen.

Bei dieser obskuren Verschachtelung gibt es viele Möglichkeiten.

Nur Lang taucht überall immer wieder im Hintergrund auf.

Da bei GmbH nicht progressiv versteuert wird lohnt eine Verschiebung von Ausgaben schon manchmal, gerade bei unterschiedlichen Hebesätzen der Kommunen.

Hat eine Kommune 330% und die andere 480%, dann versucht man natürlich den zu versteuernden Gewinn in die 330% Kommune zu verschieben.

Alles nur Mutmaßungen, aber bei diesem Geflecht aus Click-tt, Mytt, diversen Teilhabern außerhalb des Verbandes, diesen wieder in Beteuligungsgesellschaften gebündelt sind und wo zum Teil dieselben GF aufgeführt sind sind Steueroptimierungen eher Regel als Ausnahme.

Dazu natürlich noch die Verbände, die, jeder für sich, ein eingetragener Verein sind.

Zumindest der mandathaltende Steuerberater freut sich...
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