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AW: MyTischtennis statt click-tt?
@DSP:
Danke für die Ausführungen:
Ich halte aber fest, dass "Sporthouse", wo der GF der Mytt, gleichzeitig GF von click-tt, ebenfalls GF ist, gemäß der Anteile von 70(?)% Anspruch auf den größten Teil der Werbeeinnahmen hat.
Ob der Gewinn ausgeschüttet wird oder im Unternehmen verbleibt ist ja hier zunächst mal irrelevant.
Dazu kauft die Mytt bei "myGolf" wo ebenfalls derselbe GF beteiligt ist (?) Leistungen ein.
Jetzt meine Frage:
Wie soll das möglich sein hier ein Optimum an "output" für den Verband zu generieren, wenn man einerseits Minderheitsgesellschafter ist, andererseits überall Personen (vornehmlich eine samt anderen Teilhabern dieser Gesellschaften) "dazwischen" hängen, die, logischerweise, keinen Handschlag umsonst machen, sondern primär die eigene Gewinnmaximierung (Oder Vermögensmaximierung bei Nichtausschüttung, erhöht ja den Unternehmenswert) im Blick haben (müssen)?
Hier besteht doch meiner Meinung nach ein erheblicher Interessenkonflikt.
Einerseits gemeinnützige Verbände, die im Grunde nicht gewinnorientiert arbeiten dürfen und ihren Mitgliedern verpflichtet sind und andererseits Personen und Teilhaber, die rein kommerziell tätig sind.
Man darf ja dabei nicht vergessen, dass einen Großteil der "Arbeit", die den "Kommerziellen" erst eine gewinnorientierte Tätigkeit erlaubt, ich spreche hier sowohl von Ehrenamtlern in entsprechenden Ausschüssen als auch vom Mannschaftsführer, der die Ergebnisse einpflegt, jede Woche von tausenden Verbandsmitgliedern "zwangsweise" gemacht wird, weil sonst eine Ordnungsstrafe fällig wird.
Man stelle sich vor Click-tt oder Mytt hätten jeden Sonntag 50.000 Spielberichte vorliegen, die erst eingescannt und verarbeitet werden müssten.
Niemand würde dann noch versuchen damit Geld zu verdienen.
Meiner Meinung nach geht hier durchaus einiges an Geld zwischendurch verloren.
Wäre es nicht vielleicht günstiger alles in Click-tt zu bündeln und das Ganze mit angestellten Hauptberuflern über die DTTB Zentrale zu managen.
Alleine beim Premiumzugang könnte man die vollem 12 Euro als Einnahme verbuchen.
Mir ist und bleibt das Ganze suspekt.
Hätte man als Gesellschafter überall inkl. Unterverbände 100%, und setzt dann einen GF ein, dann macht das ja eventuell noch Sinn.
Was aber passiert, wenn es zum Disput kommt?
Die Teilhaber sind doch nicht dämlich und haben sich für den Fall eines Buy-Out seitens der Verbände sicherlich entsprechend abgesichert.
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