Zitat:
Zitat von Schwammbombe
- wie viele verschiedene User sind bei den fast 250 Beiträgen?
- dieses Forum ist nichts öffentliches und damit verbindliches . Warum sollte man hier mitlesen und Stellung beziehen?
- auf anonyme Stellungnahmen würde auch ich nicht reagieren wollen.
- mancher anonymer Kommentar ist auf einem Niveau, der eine Antwort nicht verdient.
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Du kannst dir recht sicher sein, dass sämtliche Beteiligte hier sehr genau mitlesen.
"DEVIL" hat in allen Aussagen 100% ig recht.
Die Aussage eines Users, dass ohne Herrn Lang TT immernoch Spielberichte auf Papier einsenden würde ist schlichtweg falsch.
Es sind ja von Verbänden günstige Alternativlösungen am Markt.
Ausschließlich durch die Macht der großen Verbände hat man die teuerste Lösung samt Anhang durchgedrückt, wobei click-tt, von aller anderen Kritik ausgenommen, sehr gut gemacht ist.
Lang hat einfach eine Geschäftsidee den Offiziellen schmackhaft gemacht. Von Vorteil ist bei diesen PPP-Modellen für den Privatinvestor immer, dass die, ich nenne sie mal "Beamten", nicht ihr eigenes Geld verbraten.
Fast alle PPP-Modelle kommen die öffentliche Hand im Endeffekt über Jahre weitaus teurer, als das Ganze kreditfianziert selbst zu betreiben.
Das ist wie bei "TollCollect". Man zahlt und zahlt und zahlt an die Privaten ewig und drei Tage.
Über Kredit würde man vielleicht die ersten Jahre nichts verdienen, aber über die Jahre dann umso mehr.
Lang selbst kann man auch nichts vorwerfen. Wie heißt es so schön: "Jeden Morgen steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden".
Der Geschäftsansatz "jedem TT-Spieler ein paar Euro im Jahr aus der Tasche zu ziehen" ist sogar durchaus intelligent.
Wir reden hier über Kleckerbeträge, die über die Modelle jährige in die private GmbH rutschen und den meisten Spielern fällt das gar nicht auf. Aber Kleinvieh macht halt auch Mist.
Dazu ist es natürlich genial ohne großartige eigene Entwicklung Geld zu generieren.
Die große Frage ist natürlich, ob das jetzt zum Vor- oder Nachteil der TT-Gemeinschaft ist.
Ich und sicherlich auch ein paar andere sehen da drin eher einen Nachteil.
Dass "Click" über die Vereine finanziert wurde, o.k.. Die Werbung auf der Plattform wird sicher nicht die Kosten gedeckt haben.
Dass man als Verband die Einnahmen erhöhen will, auch verständlich.
Das ginge aber auch einfacher mit einem PA in "click", wo man dann direkt die 12 Euro an den Verband bezahlt.
Ich habe mal hin und her gerechnet.
So hat man durch die PA im Jahr etwa 300.000 Einnahme. Würde man es direkt machen hätte man 600.000.
Jetzt ist die Frage, ob die zusätzlichen Werbeeinnahmen über mytt größer sind als die zusätzlichen Kosten.
Kann ich mir bei einem Gesellschafterverhältnis von 70:30 zugunsten der "Privaten" beim besten Willen nicht vorstellen.
Hätte man es selbst gemacht wären am Anfang vielleicht Kreditzinsen fällig geworden, so dass man erstmal 3 oder 4 Jahre die Einnahmen zur Tilgung hätte verwenden müssen.
Aber über lange Sicht hätte man den "vollen Topf".
Selbst wenn man den Überschuss in der GmbH lässt und nicht ausschüttet bleiben immer 70% bei den Privaten
Davon ab hat mytt ja auch noch diverse Kosten.
Abgesehen vom GF Gehalt, welches ja ebenfalls aus der GmbH bestritten wird leistet diese sich noch diverse andere Angestellte. Dazu kommen dann Miete, EDV-Kosten etc.
Geht man mal davon aus, dass ein Direktbetrieb dieselbe Anzahl PA verkauft und auch etwas über Werbung reinholt könnte man sich durchaus einem IT'ler und eine Schreibkraft in der DTTB Zentrale zusätzlich leisten ohne dass dies nachteilig wäre.
Kurz gedacht mag das Kosten aus Verbandsseite Sinn ergeben haben, weil man bei der Vorfinanzierung auf Fremdkapital zinsfrei zugreifen konnte indem man Anteile abgab.
Sind die Investitionen aber einmal glatt gestellt dreht sich der Vorteil in einen Nachteil.
Im der freien Wirtschaft macht das durchaus Sinn, wenn Lieferheld (Delivery Hero) zwischendurch Anteile abgibt.
Am Ende steht ja der Exot über die Börse, wo man durch das Fremdkapital einen Erlöshebel hat, der alle Beteiligten steinreich macht.
Bei PPP Modellen gibt es aber in der Regel keinen Exit. An wen soll mytt verkauft werden?
Von der Börse gar nicht zu reden. Ziel ist vielmehr die Seite zeitlich unbegrenzt zu betreiben. Je länger das dann läuft umso größer der Nachteil für den öffentlichen Partner.
Oder noch einfacher dargestellt:
Ein Freund beabsichtigt eine Autowerkstatt aufzumachen. Er hat die Wahl mich als 50% Investor reinzunehmen oder sich das Geld zu 5% bei der Bank zu leihen.
Die Werkstatt macht im Jahr 100.000 Gewinn. Läuft als GmbH und er bekommt 3.000 Euro GF Gehalt.
Kurzfristig ist das Investormodell besser, weil gleich voll ausgeschüttet wird. Jeder bekommt 50T.
Bei Kredit müsste er erstmal 3 Jahre fast den vollen Gewinn an die Bank zur Tilgung abführen.
Langfristig aber wäre das Banken besser. Bei der 50% GmbH kassiere ich, als Investor, in den nächsten 20 Jahren 1 Mio und er 1Mio.
Hätte er die Kreditvariante gewählt hätte er nach 20 Jahren 1,7 Mio verdient.
Externe Beteiligung rechnet sich immer nur bei folgendem Exit.