Einzelnen Beitrag anzeigen
  #5  
Alt 11.12.2017, 06:25
Benutzerbild von Rückhandmonster
Rückhandmonster Rückhandmonster ist offline
B-Trainer
Foren-Stammgast 500
 
Registriert seit: 26.07.2010
Ort: Sachsen, fast Thüringen
Beiträge: 788
Rückhandmonster ist ein angenehmer und geschätzter Diskussionspartner (Renommeepunkte mindestens +150)Rückhandmonster ist ein angenehmer und geschätzter Diskussionspartner (Renommeepunkte mindestens +150)Rückhandmonster ist ein angenehmer und geschätzter Diskussionspartner (Renommeepunkte mindestens +150)
AW: Probleme mit Plastikball

Ich sehe es auch wie Heinzi,

ich spiele im Training im Balleimer komplett gemixt:
- Zelluloid verschiedene Marken
- Plastik von Butterfly bis Joola Greenflash (gruselig)

Ausser dass der Ball auf grund von mangelnder Qualität mal zu hoch rausgeht oder einfach stirbt (sowohl Z als auch P) gibt es keinen wirklichen Unterschied.

Nach dem bei uns die emotionale Diskussion abgeebbt war, haben wir uns mal darüber unterhalten woran das unterschiedliche Verhalten des Balles noch liegen kann. Und siehe da, es kommen schöne Faktoren raus:

- Hallenboden (schön wenn bei manchen Händlern der Tisch auf Teppich steht, federnder/harter Hallenboden, Mehrzweckhallen)
- Temperatur der Halle und Bälle - bei manchen Hallen hat man 17 ° und wenn da die Bälle in der Halle lagern oder beim Mannschaftsführer im Auto, dann sind die kalt und springen anders, als wenn sie bei 22 ° gelagert sind (ist bei Belägen auch so)
- Art der Tische - es gibt wirklich schnelle und langsame Tische und Tische die "rutschen", im Vergleich zu dem, was man sonst so spielt. Spiegelnde Tische kenne ich auch...
- verschiedene Chargen der Bälle (egal ob Z oder P)

Die Lichtverhältnisse haben zwar nichts mit dem Absprungverhalten, aber mit der Wahrnehmung zu tun. In einigen Hallen sieht man den Ball später als "vermutet".

Die Unterschiede machen sich bemerkbar, ABER am Ende muss der Gegner auch damit spielen. Ich weiß von einem Verein in Berlin, der echt clever war. Die haben auf Plastikball umgestellt und dann die Hinrunde alles auswärts verlegt und in der Rückrunde nur zu Hause gespielt.

Bei allen neuen P-Bällen habe ich mittlerweile ein konstanteres Absprungverhalten festgestellt, als ich das jemals mit den Z-Bällen bemerkt hätte. Aber auch das ist nur meine Wahrnehmung, weil eigentlich alle zugelassen und damit genormt sind.

---
Auf grund der oben angeführten Gründe empfehle ich ein gemischtes Training mit den Bällen oder einfach nur P, wenn der Gegner damit spielt - das hilft dem Kopf am besten.
__________________
—-
Für alle in der Halle.

Geändert von Rückhandmonster (11.12.2017 um 06:28 Uhr)
Mit Zitat antworten