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AW: Zu viel Unsinn und falsche Wissenschaft bei der Belagwahl?
Also ich denke, um die Kerneigenschaften eines Belags zu identifizieren, muss man einfach etwas abstrahieren und dabei das Unwesentliche wie Produktiosschwankungen bzgl. Härte und Dicke herausfiltern und sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Unter diesbzgl. ähnlichen Belägen sind es dann meist nur noch Nuancen oder persönlicher Geschmack, die die Entscheidung beeinflussen.
Ohne Probleme kan man relativ objektiv beurteilen, ob ein Belag eher hart, medium oder weich ist. Ob das dann z. B. 47.5°, 48° oder 49° Schwammhärte sind, spielt eigentlich keine grosse Rolle. Ebenso gut kann man beurteilen, ob das Obergummi eher straff oder eher weich ist, ob der Belag eher katapultstark oder katapultschwach ist, ob der Ballabsprung eher flach, mittel oder hoch ist.... usw.
Wie dann jemand mit so einem Belag den Topspin spielen oder Blocken kann, ist höchst subjektiv und von der persönlichen Technik und Spielstärke abhängig. Deswegen machen Belagvergleiche auch nur Sinn, wenn begründet wird wie man zu irgendwelchen Schlussfolgerunegn kommt und auch die Fähigkeiten und Erfahrung des Testers ungefähr einschätzen kann. Eine Aussage, dass z. B. der MX-P dem T05 am ähnlichsten sei ohne Begründung ist nutzlos und kann auch irreführend sein.
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