Zitat:
Zitat von Power-Seven
In der Spitze wird eher nach "den letzten paar Prozent" (ob 5, 6 oder 7,5 ...) gesucht, die beispielsweise einem tenergy05 vom gleichen Spieler bei gleicher Technik mehr zu entlocken sind als einem MX-P. Und sei es auch nur in dessen Kopf.
|
Und genau das spielt vielleicht die größte Rolle, der Kopf spielt schließlich mit. Die Tischtennismarken haben wie alle anderen Marken auch ein gewisses Branding zu dem ich mich als Spieler positioniere. Gewo ist z.B. eine Marke, mit der ich gar nichts verbinde, außer dass ich alles, was ich von denen jemals mitbekommen habe irgendwie "bieder" finde. Andro auf der anderen Seite kommt für mich sehr schnelllebig rüber. Die werden in zwei Jahren den "am Rasantesten" rausbringen und das wird mal wieder alles in den Schatten stellen, was bisher da war... Und da sucht Spieler sich aus dem großen Angebot doch lieber was, wo alles stimmt.
Einige Fragen hab ich aber noch.
Das mit den "5% mehr Rotation beim Tenergy" ist ein lustiges Extrembeispiel, aber was ist denn mit den "normalen" Zuschreibungen? Je offensiver ein Belag angesiedelt ist, desto besser muss die Gesamttechnik des Spielers sein. "Nicht fehlerverzeihend", "gute Beinarbeit erforderlich" und "dynamisch" beschreiben doch das immer das selbe Phänomen: Der Belag ist griffig und schnell. Die Attribute kann man doch gar nicht getrennt voneinander beurteilen, oder?
Und wie kommt man dazu, die Eignung eines Belages für die Halbdistanz zu beurteilen? Woran macht man das fest?