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Alt 21.12.2017, 21:13
Julius K. Julius K. ist offline
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AW: Zu viel Unsinn und falsche Wissenschaft bei der Belagwahl?

Zitat:
Zitat von Butt Stallion Beitrag anzeigen
Das ist ja mittlerweile gar nicht mehr sooo schwierig herauszufinden. Man erkennt den Spin am Ballabsprung und zu dem Thema äußern sich schon recht viele Leute in unterschiedlichen Foren. D.h. wenn mehrere(!) Leute schon von einem flachen Ballabsprung beim VH Topspin reden, kann man schon davon ausgehen, dass der Belag nicht das größte Spinpotential aufweist.
Diese Aussage habe ich schon mehrfach hier im Forum gelesen.
Dies ändert jedoch nichts daran, dass diese physikalisch absoluter Blödsinn ist.

Um die Ballflugkurve nach Absprung vom Schläger vollständig beschreiben zu können, muss der Drehimpulsvektor vollständig bekannt sein. Da das System etliche symmetrische Dimensionen hat, kann man das ganze, wenn der Ball mit jedem Belag exakt gleich geschlagen wurde, auf Drei Variablen überführen.
Man betrachte den Ball nach Schlägerkontakt in einer xz-Ebene (horizontale und Vertikale abgedeckt). Mit Tempo und Rotation ist die Flugbahn des Balles nicht eindeutig zu bestimmen. Er kann sich in dieser hypothetischen Ebene im Moment nach dem Schlag immer noch in jede beliebige Richtung bewegen, wenn der Winkel, also der Ballabsprung nicht in die Betrachtung einfließt. Der Ballabsprung ist also nicht von Tempo und Rotation abhängig, sondern ist als dritte Variable für die Flugkurve des Balles verantwortlich...

Das deckt sich übrigens auch mit meinen Erfahrungen. Ich hatte schon sehr spinnige Beläge mit eher flachem Absprung (Joola Rhyzm, Stiga Boost TC)
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