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AW: Zu viel Unsinn und falsche Wissenschaft bei der Belagwahl?
Und der Faktor Holz?
Unterschiedliche Beläge spielen sich auf unterschiedlichen Hölzern ganz anders.
So ist z. B. ein Nimbus auf einem Appelgren "gefühlt" schneller als ein T05.
Auf einem Mizutani ist es "gefühlt" umgekehrt.
Den Ballabsprung als Indiz möchte ich ebenfalls vom Holz abhängig machen.
Ein x-fach geklebter Bryce hatte auf einem Appelgren in etwa dieselbe Flugkurve wie ein maximal geboosterter Tenergy auf einem T6 oder Mizutani.
Im übrigen bei ähnlichem Spin und Tempo.
Nun hat der Bryce von Haus aus eine flache Kurve, das Appelgren aber einen hohen Ballabsprung.
Bei T05 und Mizutani oder T6 ist es umgekehrt.
MMn. ist die Kombination von Holz und Belag viel entscheidender als die jeweiligen Einzelkomponenten.
Noch extremer ist z. B. ein Sriver 1.0 auf einem ganz dicken Rendler Holz.
Eine absolute Rakete, weil fast nur das Holz auf das Tempo durchschlägt.
Oder "echte" Vollhinoki Hölzer, die den Spinbogen extrem gut unterstützen.
Die Masse des Schlägers und die im Verhältnis aufgewendete Schlagkraft des Spielers dürften ebenfalls eine Rolle spielen.
Ein Spieler mit schwachem Armut erreicht mit einem leichteren Schläger eventuell mehr Energie als mit einem Schweren, Währenddessen der physisch starke Spieler erst den schweren Schläger voll ausnutzen kann.
Ich finde, dass man das pauschal nicht messen kann. Da müsste man tausende Holz/Belag Kombis testen.
Geändert von Hansi Blocker (26.12.2017 um 07:41 Uhr)
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