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Zitat von Nacki
Ich würde sagen, ein sehr entscheidender Faktor ist, daß die Abwehrbälle schlichtweg nicht genug automatisiert sind. Klar kann man mal einen Abwehrball spielen. Auch im Spiel gelingt das, wenn er richtig liegt, doch um als Angreifer regelmäßig Abwehrbälle zu spielen, muß man sich das ja jedesmal vor dem Schlag "bewußt" sagen. Ich denke, es dauert dann einfach zu lange, die richtige Bewegung zu wählen und schließlich auch auszuführen.
Außerdem geht, wenn man sich auf nicht so sehr gut sitzende Schläge wie Abwehrbälle konzentrieren muß, dabei sicher ein Teil der Aufmerksamkeit verloren, die man sonst auf die Antizipation verwenden könnte.
Ich hole zum Beispiel relativ viel von hinten. Man kann also nicht sagen, ich wüßte nicht, wo und wie der Ball fliegen wird, wenn ich hinter dem Tisch stehe. Wenn ich aber US-Abwehr spielen soll, werde ich oft auf dem falschen Fuß erwischt oder stehe schlecht zum Ball. Das liegt meiner Meinung nach an der fehlenden oder zu schwachen Verknüpfung zwischen Antizipation und der Reaktion mit US-Abwehr.
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Guter Beitrag, so ähnlich geht es mir beim VH-Topspin, weswegen ich auch nach wie vor viel Schnittabwehr spiele. Klar, viel Training hilft, das Problem ist bei mir aber, dass bei mir im Verein kaum wirklich Bessere sind, von denen man etwas lernen könnte, die mir den Ball 100mal zurückblocken können usw., also bleibt mir nichts anderes übrig, als mich auf meine stärksten Schläge zu konzentrieren, wenn ich nicht massig Spiele verlieren will. In letzter Zeit gehe ich gezwungenermaßen in einen anderen Verein trainieren, und da macht es auch mehr Spaß, übrigens macht auch Abwehr wesentlichmehr Spaß gegen technisch Versiertere!
Gruß,
Jancsi