Zitat:
Zitat von Danielson
So ist es. Der ZDF-Fernsehrat hätte sie deshalb nach diesem Interview abmahnen und sie zwingen müssen, ihr SPD-Parteibuch abzugeben.
Wenn ich Zeit und Lust habe, berichte ich Dir über meine Erfahrungen im Journalismus. Einfach unsäglich, wie Du Personen aus bestimmten Berufsgruppen verunglimpfst.
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Welch Brot ich ess, dess Lied ich sing, gilt dort für die absolute Mehrheit. Für einen Journalisten ist das finanziell der Jackpot. Mehr geht nicht.
Journalisten dürften eigentlich per Beruf in der Öffentlichkeit gar keine eigene Meinung äußern. Tun sie aber.
Was eine Reschke damals in den Tagesthemen gemacht hat, das war eindeutig versuchte Beeinflussung. Auf so einen "Kommentar" kann man gut verzichten.
Oder stell dir vor, du wärst AFD Wähler. Ist ja nicht verboten und in Deutschland herrscht "Meinungsfreiheit". Jetzt bist du gleichzeitig freier Journalist beim WDR und die kriegen das spitz...
Du bekommst einfach keine Aufträge mehr.
Eine Journalistin des WDR hat sich ja vor gar nicht so langer Zeit da im niederländischen Radio um Kopf und Kragen geredet.
Das gilt im Übrigen für alle großen Organisationen. Ich hatte letztens ein Gespräch mit einem Polizisten. Wenn du da hochkommen möchtest, dann musst du auch die Linie mitgehen. Zehn Alkoholsünder bringen dir dort für die Karriere mehr als zehn Einbrecher. Man schaut halt auch nach dem "Umsatz".
Ich bin ja nun kein großer Fan des Kopp Verlages. Viel zu viel Geschwurbel um irgendwelche Theorien.
Aber "gekaufte Journalisten" sollte jeder mal gelesen haben.
Schau dir im Kleinen nur mal die "TT" an. Es gibt ja aktiell in unserem Sport einiges, wo ein guter Journalist auch mal eine investigative Recherche machen könnte. Das wird aber in der Verbandspostille nicht stattfinden.
Da kommt dann eher wieder eine Homestory von einem Ricardo Walther (nichts gegen ihn persönlich), wo man dann heraushebt, wie "weit" er doch mit seinem wenigen Training gekommen ist.