Zitat:
Zitat von Noppenzar
Vergessen wird dabei, dass sowohl Brandt als auch Schmidt politisch rechts von Merkel standen. Brandt hat aufgrund zuvieler Ausländer die Anwerbeabkommen gekündigt, Schmidt ist mit äußerster Härte gegen das linke Lager vorgegangen.
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Manchmal haust Du schon gewaltige Klöpse raus.
In dem Absatz stimmt so ziemlich gar nichts.
Brandt rechts von Merkel ist völliger Nonsens, das stimmt ja nicht mal für Schmidt, wobei man für die relative Verortung erstmal eine eigene Position von Merkel bestimmen müsste.
Der Ausdruck - "Brandt hat aufgrund zuvieler Ausländer die Anwerbeabkommen gekündigt" - ist hingegen eine Frechheit.
Arbeitskräfte aus verschiedenen Ländern wurden zuvor angeworben, um den Mangel an eigenen Arbeitskräften zu beheben, Aufgrund der Öl- und Wirtschaftskrise Anfang der 70er gab es aber keinen Arbeitskräftemangel mehr, sondern es setzte Arbeitslosigkeit ein. Dass in einer solchen Situation nicht weiter Menschen nach Deutschland geholt werden, ist wohl nicht mehr als logisch. Das hat aber nichts damit zu tun, dass der damals Regierende die Zahl der Ausländer als zu hoch angesehen und eine rechte Position vertreten hätte. Sorry, mit solchen manipulativ-dummen Aussagen machst Du selbst kaputt, dass Vieles von dem was Du sagst richtig ist.
Ähnlich sieht es damit aus: - Schmidt ist mit äußerster Härte gegen das linke Lager vorgegangen".
Das ist Blödfug. Er hatte das Pech, mit dem Deutschen Herbst den Höhepunkt linksterroristischer Aktivität in seiner Amtszeit zu erleben. Darauf wurde reagiert und wie Du sicherlich weißt wurden die diesbezüglichen Entscheidungen parteiübergreifend festgelegt. Es war mitnichten der Kampf des Rechten Schmidt gegen die Linken, es war der etwas übertrieben-hysterische Kampf des Staates gegen eine überzeichnete Bedrohung.
Wenn Du manipulieren willst, dann nicht so plump.