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Alt 11.01.2018, 19:43
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: Neue Tischtennisbälle (Plastikbälle/Polyball/Nicht-Zelluloidball)

Zitat:
Zitat von Armendariz Beitrag anzeigen
Verstehe ich. Aber ich finde es einfach sinnlos, sich dann zu beschweren.

TT ist unter anderem so attraktiv, weil oft der "fittest" gewinnt, d.h. derjenige, der sich am ehesten auf das Spiel des anderen einstellt.

Insofern wird es auch weiter Survival of the fittest sein. Wie stelle ich mich auf die, durch den Ball etwas anderen, Konditionen ein? Wie komme ich mit unterschiedlichen Bällen (genauso wie unterschiedlichen Tischen, Böden...) zurecht?

Man sieht auch am Topsport, dass Schnittwechsel noch immer Ballwechsel und Spiele gewinnen. Aktuelles Beispiel: Yuto Muramatsu gegen Patrick Baum. Boll hat sein Spiel leicht umgestellt, aber immer noch sehr schnittlastig -> und hat einen neuen Karrierehöhepunkt.

Wenn ich nichts mehr ändern will, muss ich das auch nicht. Dann werden eben als Konsequenz diejenigen tiefer spielen, die von den bisherigen Balleigenschaften sehr profitiert haben.

Aber seien wir ehrlich: Die große Mehrheit tangiert das gar nicht. Und Gewinner und Verlierer halten sich etwa die Waage.
Am meisten nervt mich an dem Gejammer halt, dass viele die jammern denen den Erfolg nicht gönnen, die bereit sind, hart zu arbeiten.

Und wenn ich in einem Alter bin, in dem ich das nicht mehr kann/will, dann kann man sich ja vielleicht mal daran erinnern, dass man selber mal in einem Alter war, wo das ging. Und die jungen Hüpfer kommen auch mal in das Alter und haben die gleichen Probleme. Also gönnt es ihnen doch einfach

Ja, sagt sich wahrscheinlich einfacher, wenn man jung ist. Aber ich neide doch den ganzen Kids, die mit 8 zu uns ins Training kommen auch nicht, dass sie viel früher anfangen und daher weiter kommen können als ich. In dem Alter hatte ich halt Spaß an anderen Sachen...
Wo spielt Bill denn noch schnittlastig.

Der pöllt nur noch nach vorne. ..

Er hat in seinem Blog selbst gesagt, dass er den Ball jetzt viel voller trifft.

Je voller, desto weniger Spin.

Er sagte ausserdem, dass er mit seinem bisherigen spinlastigen Spiel nicht mehr durchkommt.

Er hat sich da so ein bisschen was bei Harimoro abgeschaut.

Früher Treffpunkt und volle Kanne drauf.

Ansonsten gebe ich dir umfassend Recht.

Es hängt viel am Training. Ein Spieler muss aber auch erstmal sein Spiel neutral einschätzen können.

Abwehr und Material haben jetzt weniger Schnitt, aber mehr Reaktionszeit.

Zudem ist man auf der NI-Seite durch den wenigen Spin nicht mehr so empfindlich.

Welche Konsequenzen ziehe ich dann?

A) ich spiele agressiver, ziehe lange Aufschläge an.

B) ich muss aggressiv platzieren.

C) ich muss den Temponachteil irgendwie ausgleichen. Statt OX zum Beispiel Noppe mit Schwamm, um am Tisch aktiver zu spielen. Vielleicht auch die VH schneller nehmen oder Tunen,, um hier etwas auszugleichen.

D) als Verteidiger versuchen den Ball lang und flach zu bekommen und nicht mehr auf Maximalschnitt zu gehen.

E) eventuell drehen üben. Auch hier ist man weniger empfindlich.

F) generell dem Tendenz zu einem früheren Balltreffpunkt folgen. Es ist ja mitnichten so, dass man keine Rotation rein bekäme. Der Ball hat einfach eine besch...e "Aerodynamik" und verliert während des Fluges wahnsinnig viel Rotation.


Es geht also mit Sicherheit was, aber das ist halt umso schwerer, je älter man ist und je weniger man trainiert.
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