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AW: NITTAKU *** Premium 40+ cell-free (made in japan)
Ich habe mittlerweise ca. 15 verschiedene Plastikbälle getestet und vorrätig für die verschiedenen Turniere, Meisterschaften und dem Mannschaftsspielbetrieb bei Auswärtsspielen. Die gute Nachricht vorweg, mit allen Bällen kann gespielt werden. Ob mit oder ohne Schnitt, viel oder wenig Spin, kann jeder gute Spieler etwas kompensieren. Nervig sind nur die Eier, die bei fast allen Marken, bis auf den Nittaku Japan, anzutreffen sind. Also müssen die Bälle vorsortiert und der Rest für den Trainingsbetrieb verwendet werden. Wenn ich hier die Kostenrechnung für einen Verein mit ca. 50 Spielern aufstelle, würde ich sagen, dass es auf lange Sicht günstiger wäre, sich für die teueren Bälle zu entscheiden. Das neue ABS Material verändert die Spielweise der Bälle erheblich, dürfte sich aber auf lange Sicht bei allen Herstellern durchsetzen. Mit Butterfly müssen auch viele spielen. Ich rate dazu, die Geräusche auszuklammern. Sich den Ball anzuschaffen, wo die meisten mit spielen ist auch sinnlos, das zeigen schon die Materiallisten ab Oberliga aufwärts. Die Vereine, die glauben, bis zum Schluss noch abwarten zu müssen, werden spätestens in der Neuen Saison feststellen, dass der Plastikball nicht mehr aufzuhalten ist. In jedem Verein wird es Spieler geben, die an jedem Ball etwas auszusetzen haben, das war bei uns genauso, bis sie festgestellt haben, dass sie auch mit ihrem Lieblingsball nicht gewinnen konnten. Fakt ist aber, dass alle Mannschaften mit dem gleichen Ball spielen müssen. Wie ich es ab und zu noch sehe, dass die unteren Mannschaften die alten Bälle noch abspielen müssen, ist wirklich zu kurz gedacht.
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