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Zitat von BlinderBarmer
Ich frage mich aber schon, warum du meinst, dass die Kostenkurve bei Elektroautos, bei Solarstomerzeugungskosten und bei Akkus nicht so weitergehen sollte wie bisher, denn dass ist das Argument, die Erfahrung mit der Kostenkurve, und die sagt das, was du nicht wahrhaben willst.
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Definiere bitte wie bisher, damit ich eine Chance habe darauf eine Antwort geben zu können
Ich gehe schon davon aus, dass die Preise für E-Autos weiter fallen werden, nur "rechnen" sie sich im Vergleich mit einem Verbrenner immer noch nicht. Sonst hätte ich im letzten Frühjahr einen Zoe gekauft, so ist es aber des Preises in Verbindung mit den Betriebskosten wegen, doch ein Benziner geworden. Nicht wegen ein paar Euro rauf oder runter, sondern wegen eines leider doch noch erheblichen Unterschieds. Das was ich bei Renault allein für die Batteriemiete im Monat zahlen müsste, übersteigt real schon meine monatlichen Spritkosten im Durchschnitt, bei unserer Nutzung zumindest. Schon an der Stelle hätte sich das Weiterrechnen nicht gelohnt. Beim Kauf der Batterie wäre zwar die Monatsmiete weggefallen, aber der Kauf wäre gleich mit IIRC 8000 € zu Buche geschlagen. Der Gundpreis (Also ohne Kaufakku) eines Zoes ist dazu auch noch locker 5000 € höher als der eines vergleichbaren Benziners. Da bin ich dann ausgestiegen

Daran hat sich bis jetzt nicht wirklich was geändert. Gut, die 4.000 Staatszuschuss, die hätte ich auch letztes Jahr schon haben können. Aber die machen das E-Auto wirtschaftlich auch noch nicht attraktiver als einen vergleichbaren Benziner. Mit geringeren Reparatur- bzw Wartungskosten kann man mich auch nicht locken. Die lagen bei meinen letzten beiden Benziner, die ich beide 7 bzw gar knapp 9 Jahre Gefahren bin in einem dermaßen niedirgen Bereich, dass das nicht der Rede wert ist.
Aber ich bleib am Ball. Kurz oder Mittelfristig werden wir wohl auf ein E-Auto umsteigen. Wäre eh nur der Zweitwagen - zumindest augenblicklich. Dafür muss ein E-Auto auch nicht unbedingt billiger als ein Benziner werden. Das würde eh eher aus Überzeugung geschehen
Über PV-Anlagen brauche ich mir die nächsten 16 Jahre keine Gedanken mehr zu machen. Die ist hier schon ca vier Jahre auf dem Dach
Batterien - ein wirklich leidiges Thema. Da hat moe589 schon recht - zumindest aus meiner Sicht. Da gibt es höchst unterschiedliche Aussagen. Kostenmäßig wird halt gern mit 8000 Ladezyklen - ganz unabhängig vom Anwendungsbereich - gerechnet. Im Stationären Bereich, der für mich der PV-Anlage wegen interessant wäre, gibt es gar Anagaben von 10.000 Ladezyklen. Wundert mich nicht, denn die sollen ja 20 Jahre ihren Dienst tun. Halt die Zeit, die auch PV-Anlagen an Laufzeit bringen müssen bzw besser gesagt sollen. Im Grunde sind das auch nur LiIon-Zellen, wie in den E-Autos auch. Der "Dienst" in einem Auto ist nur "stressiger" für die Akkus. Fängt bei den unterschiedlichen Temperaturen an, den die Akkus in einem Auto ausgesetzt werden und hört bei den unterschiedlichen Anforderungen auf. Stationär kann man die Entladeleistung sehr gut begrenzen und geladen werden sie da eh nur PV-Anlagenleistungsbedingt. Im Auto müssen Akkus allerdings schon mal extrem hohe Leistungsentnahmen verkraften können. Der Motorenleistungen wegen. Da gibt es dann auch schon mal Angaben, dass Auto-Akkus für ca 1000 Ladezyklen gute Dienste leisten werden. Nur wenn's ans Rechnen geht, werden auch da die Betriebs- und Anschaffungskosten gern mal mit 8000 Ladezyklen vorgerechnet. Wie realistisch das in der Praxis ist, muss sich meiner Meinung nach erst mal zeigen. E-Autos die von realen Kunden schon mehr als 200.000 km mit dem selben Akku-Paket ohne Probleme gefahren wurden, wird es real wenn überhaupt, nur ganz wenige geben. E-Autos die 400.000 km auf dem Buckel haben, wohl real gar nicht.
Dass die Preise für Akkus weiter fallen werden, glaube ich auch. Da kommt es halt drauf an inwieweit sie noch fallen und für die Wirtschaftlichkeitsberechnung ist, wie gesagt entscheidend, wie lange sie dann in der Praxis wirklich halten.
Mit Pufferspeichern für unsere PV-Anlage habe ich mich das letzte Mal vor ca 1,5 Jahren beschäftigt. Da haben die drei Anbieter, bei denen ich angefragt hatte alle passen müssen, was den Nachweis des wirtschaftlichen Betreibenkönnens betrifft. Das wäre nur auf ein eher kostspieliges Hobby für ein bisschen mehr Autarkie hinausgelaufen. Wäre damit echte Autarkie zu erreichen, wäre ich evtl. gar schwach geworden, aber das geht der Wintermonate wegen so gut wie gar nicht. Es sei denn, ich würde hier einen so großen Zwischenspeicher installieren, der mich auch über die Wintermonante retten könnte. Theoretisch ginge das hier, denn unsere PV-Anlage ist in etwa so ausgelegt, dass sie (leider nur ungleich) über das Jahr verteilt so viel Energie liefert, wie wir im Jahr verbrauchen. Praktisch ist das natürlich völliger Humbug
Unterm Strich halte ich mal für mich fest, dass ich an das glaube, was mir ein konkreter Anbieter von für mich nutzbaren Akkus und E-Autos verkaufen würde. Der Glaube an eine Kostenkurve, die das sagt was ich nicht wahrhaben will, wie du es ausdrückst, fehlt mir wirklich. Da gebe ich dir recht. Nur bis jetzt haben sich die konkreten Anbieter, zumindest von mir noch nicht finden lassen - Kostenkurve, die das sagt was ich nicht glauben will hin - Kostenkurve, die das sagt was ich nicht glauben will her
Sobalb die Kostenkurve Anbieter hervortut, die mir Akkus und E-Autos verkaufen können, die sich zumindest einigermaßen für mich in einem sinnvollen wirtschaftlichen Rahmen bewegen, denke ich ganz sicher drüber nach. Bis dahin ist die Kostenkurve für mich graue Theorie