Zitat:
Zitat von Brett13
Nee, genau das ist es ja, was mich so wütend macht. Damit haben sich das Jugendamt und Gerichte recht ausführlich beschäftigt. Lies dir die Chronologie noch mal genau durch. Der Junge wurde im letzten Jahr gar für knapp einen Monat aus der Familie genommen und dann wieder auf Entschluss des Familiengerichts wieder zur Mutter gegeben. Der Junge wurde in dieser Zeit, in der er in Obhut genommen wurde ganz offensichtlich nicht medizinisch und psychologisch Untersucht, obwohl bekannt war, dass er zu einem verurteilten Pädophilen trotz Verbots Kontakt hatte.
Eine Mutter, die sich mit so einem Typ einlässt, sollte schon des Kindswohl wegen, nicht vertraut werden. Es geht ja nicht um die Befindlichkeiten der Mutter bei so einem Verfahren, sondern das Kontaktverbot bestand des Kindswohl wegen. Um das Kindswohl in so einem Fall gewährleisten zu können, sind entsprechende Untersuchungen des Kindes unerlässlich. Wie sollte es auch sonst festgestellt werden können? Sowas sollte in solchen Fällen Standard sein. Dass bei einer solchen Untersuchung, für die fast ein ganzer Monat Zeit war, Missbrauch und Vergewaltigungen eines 9-Jährigen in einem hohen zweistelligen Bereich nicht feststellbar wären, kann ich mir kaum vorstellen. Du etwa?
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Ich kenne da zu wenige Details. Wurde der Junge bereits angeboten, bevor er mal eine Zeit lang rausgenommen wurde?
Aus welchen Gründen genau wurde er rausgenommen? Welche Auflagen hat die Frau erfüllt oder gab vor, sie zu erfüllen, um das Kind zurück zu bekommen?
Wurde das Kind tatsächlich nicht auf Missbrauch hin untersucht?
Wenn doch, wie zuverlässig sind diese Untersuchungen eigentlich?
Diese und noch viele anderen Fragen werden jetzt geklärt werden und das ist gut so. Ich hoffe aber, dass noch weit mehr Energie aufgebracht wird, um sich um das Opfer zu kümmern. Den Tätern gehört im Gefängnis ein "Kinderschänder"-Schild an die Zellentür gehängt. Und dann einfach laufen lassen...